Der Laptop mit zwei Bildschirmen: ZenBook Pro Duo // Erster Eindruck

ZenBook Pro Duo mit Stift

Mein Surface Book hat den Geist aufgegeben. Leider. Ich war ein ziemlicher Fan. Also musste ein neuer Laptop her. Aber irgendwie wollte ich nicht 2’500 Franken ausgeben für das exakt gleiche Gerät, das vor zwei Jahren auf den Markt kam. Das Surface Book 2 erschien 2017, ist aber immer noch das neueste Surface Book.

Also habe ich mich umgeschaut. Der Touch Bildschirm war etwas, was ich am Surface Book liebte. Und genug Leistung fürs Designen und Videos schneiden.

Und dann stiess ich auf das Asus ZenBook Pro Duo. Noch nie gehört. Aber Junge, ich sollte noch überrascht werden! Dieser Laptop hat nicht einen Touchscreen, sondern gleich zwei!

Die Zielgruppen formuliert Asus auf der Produktseite ganz klar:

  • Foto- und Videographen
  • ProgrammiererInnen
  • MusikerInnen
  • GamerInnen

Also die Kreativen. Spannend. Und ich habe mir das Teil jetzt auch geleistet, der erste Eindruck ist: Einfach nur 😍.

Was kann das Teil?

Der zweite Bildschirm oberhalb der Tastatur ist sicher der grösste Hingucker. Er wird behandelt wie ein zweiter Bildschirm, der den ersten erweitert. In den Einstellungen habe ich zwei Screens.

Ein tolles Feature finde ich auch die «Task Groups». Also Anordnungen von Programmen, über beide Bildschirme verteilt. So kann ich mit einem Tipp alle Programme öffnen und sie sind auch noch richtig angeordnet.

Ein weiteres Highlight ist der numerische Block. Das Trackpad kann zu einem solchen umfunktioniert werden, einfach die Hintergrundbeleuchtung einschalten und da erscheint der numerische Block:

Auch der ZenBook Pro Duo hat einen Stift zur Bedienung, dieser wird mitgeliefert. Nicht so edel und leichter als der vom Surface Book. Aber tut, was er soll.

Das ZenBook ist ein Laptop mit Touchscreen, aber kein 2-in-1. Der Bildschirm lässt sich nicht entfernen. Ist aber auch kaum nötig, da ich ja eine horizontale Bildschirmfläche habe.

Leistung

Ein Überblick zu den Facts and Figures:

  • Intel Core i7-9750H Hexa-Core-Prozessor mit 2,6 bis 4,5 GHz
  • 16 GB DDR4-2666-Arbeitsspeicher und 1 TB SSD mit PCIe/NVMe-Anbindung
  • Zwei Touchdisplays (15,6″ OLED mit 3840 x 2160 px und 14″ IPS mit 3840 x 1100 px)
  • NVIDIA GeForce RTX 2060 mit 6 GB GDDR6-Grafikspeicher
  • Anschlüsse: 1x Thunderbolt 3 (USB-C), 2x USB 3.1 (Gen.2), HDMI

Diese Daten sind vergleichbar mit dem MacBook Pro (15″) 2019. Dieses kostet rund 200 Franken weniger, aber hat lediglich eine Touch Bar, nix mit Pen und so weiter.

Und jetzt?

Teste ich das Ding. Mal sehen. 😉 Ich freue mich drauf und halte euch sicher auf dem Laufenden.


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  1. Thorsten Hamann vor 2 Wochen

    Das sieht sehr, sehr cool aus! Dass man Anordnungen von Apps an den gewünschten Stellen starten kann, konnte Spaces zu Zeiten von OS X 10.5 auch schon, das ist jetzt ungefähr zehn Jahre her. Dann hat Apple Exposé und Spaces mit 10.7 oder so wieder total kaputtgemacht – heute kann man Spaces nur noch horizontal anordnen (und muss somit fast immer mehrere Spaces überspringen, um von einem gewünschten Space zum anderen zu kommen) und kann Apps nicht mehr festen Spaces und Bildschirmen zuordnen. Dafür werden die Spaces ständig in der Reihenfolge durcheinandergewürfelt, wenn man das nicht explizit per Setting verbietet. Totaler Schwachsinn. 🙄

    Sehe ich das richtig, dass der Nummernblock gleichzeitig auch das Touchpad ist? Das ist auf jeden Fall eine clevere Lösung, da sind eine Menge guter Ideen in dem Gerät! Lass uns auf jeden Fall in ein paar Wochen wissen, wie’s Dir gefällt! 👌

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    • Simea vor 2 Wochen

      Ui ja, das klingt wirklich nicht so spannend.

      Ja genau, der Nummernblock ist auf dem Trackpad, das wird dann von hinten beleuchtet. Finde ich auch cool. Klein, aber fein!

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  2. Haeme Ulrich vor 2 Wochen

    Wow, das sieht nach einem tollen Gerät aus. Das muss sogar dein Vater sagen, der «Back to Mac» ist 🙂

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    • Simea vor 2 Wochen

      Ja, ihr mit euren Touch Bars … 😉

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