Xpublisher beim Cosmos Verlag (Sponsored)

Der Cosmos Verlag in Bern setzt auf das zentrale Redaktions- und Publikationssystem „Xpublisher for Learning Content“. Damit legt er die Grundlage für unabhängiges Publizieren und zukünftige Produkte.

Marc Aeberli, Verlagsleiter des Cosmos Verlags, erzählt von der Implementierung von „Xpublisher for Learning Content“, vom Arbeiten mit dem System in der aktuellen Corona-Zeit und der Zusammenarbeit mit Edupartner

Innerhalb weniger Monate stellte der Cosmos Verlag die Produktion der Publikation “Steuer Revue” auf das onlinebasierte Redaktions- und Publikationssystem „Xpublisher for Learning Content“ um. Der Verlag hat das System seit Dezember 2019 im Einsatz. Er publiziert damit regemässig die Steuer Revue und die Zoll Revue. Weitere Publikationen sollen folgen.

Edupartner unterstützt die Produktion nicht nur als Systemintegrator, sondern auch als Partner in der Medienproduktion

Wo vorher verschiedene Produktionsabläufe und mehrere externe Partner und Redaktionssysteme waren, gibt es heute dank einem Redaktionssystem vereinheitlichte Workflows. Ein weiteres Plus: Die Kompetenz ist nun verlagsintern vorhanden und die Prozesse können selber gemanagt werden. 

Der Cosmos Verlag setzt mit den neuen Workflows auf die Trennung von Inhalt und Layout. Während sich die Redaktionen nun voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren können, hat die Medienproduktion mit Templates die Layouts vereinheitlicht. Dieser Content First-Ansatz verschafft den Redakteur*innen flexibles Arbeiten und reduziert den Koordinationsaufwand erheblich.

Das ganze Interview mit Marc Aeberli sowie weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Webseite von Edupartner.


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  1. Thorsten Hamann vor 7 Monaten

    Das ist ja etwas, das mich zuweilen etwas frustriert: Wie lange es dauert, bis offensichtliche Best Practices auch tatsächlich bei den Kunden ankommen. Dass man Content und Präsentationslayer voneinander trennt, und dass man medienneutralen Content dann eben auch in viele Touchpoints ausleiten kann, ist seit mindestens 20 Jahren jedem klar. Trotzdem ist das für unser aller Kunden immer noch besonders genug, dass ein Artikel wie dieser hier trotzdem gerechtfertigt und notwendig ist.

    Trennung von Content, Logik und Präsentation sind in der Softwareentwicklung mindestens seit den *siebziger Jahren* Standard (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Model%E2%80%93view%E2%80%93controller#History ). Fünfzig Jahre später ist das immer noch nicht in aller Konsequenz im Markt angekommen.

    Ein weiteres gutes Beispiel ist das Cluetrain Manifest, immerhin von 1999, und was da drinsteht, war auch damals schon für jeden offensichtlich, der im eCommerce-Bereich oder den “neuen Medien” unterwegs war. Dass Märkte aus Menschen bestehen und diese Menschen sich online miteinander unterhalten, und man deswegen schlechte Produkte nicht mehr kaschieren kann, war auch damals schon klar, ist aber auch im Jahr 2020 immer noch in Vorträgen als “innovativer Gedanke” vorhanden.

    Also ich für meinen Teil würde mich lieber mit Problemen beschäftigen, die nicht schon eigentlich seit 20 Jahren gelöst sind. Vielleicht sollte ich das Bloggen nach 20 Jahren wieder anfangen. 😂

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    • Haeme Ulrich vor 7 Monaten

      Bloggen anfangen? Klar – darfst hier gerne mitschreiben! Wir haben nur eine Vorgabe: Was hier publiziert wird, ist ein erwarteter Mehrwert für Lesende. Bitte melde dich bei mir, wenn es dich reizt! haeme@haemeulrich.com

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    • Mark Howells-Mead vor 7 Monaten

      Das Thema fand ich schon seit Jahren spannend – vor allem seit 2001, als ich bei der regionalen Jungfrau Zeitung mit dem Entwicklungsleiter ans Redaktionssystem gearbeitet habe. Damals haben wir die redaktionelle Inhalte der Artikel ganz klar vom Aussehen auf der Website getrennt. Die Redaktion konnte (kann) einzelne Teile des Textes ein Stück weit hervorheben, allerdings war dies nicht zwecks Zeilenumbruch oder visuelle Darstellung, sondern als logische Hervorhebung. Die Darstellung in der Zeitung oder auf der Website wurde dann je nach Ausgabekanal durch einer zweiten Technik bestimmt.

      Dieses Prinzip habe ich seither in meiner Karriere als CMS-Entwickler möglichst mitgenommen. Austausche mit einem mir bekannten Entwickler bei der New York Times Company in ca. 2015 haben aufgezeigt, wie sie dieselbe Logik einsetzen. Artikel sind von Autoren geschrieben und die Daten in ein Ausgabe-unabhängiges Format abgelegt. Derselbe Artikel kommt aus einer zentralen Redaktionssystem und kann in diversesten Ausgabekanäle – sei es die New York Times oder eine der regionalen Publikationen – komplett anders ausgegeben werden.

      Bei der Ausgabe auf Websites kann man aber nicht ganz ausschliessen, dass man diese Trennung beiseite lassen muss. Die Trennung kann bei vielen Websitebetrieber im kleinen- bis mittelgrössen Fällen einen wesentlichen Redaktionsaufwand bedeuten. Bei Cosmos Verlag ist der Fall klar, dass die Inhalte in einem ausgabelosen System erfasst werden und für Druckprodukte (wie auch später auf ihren Websites) durch eigenen Ausgabekanäle veröffentlicht werden. Ein CMS (bei uns wäre dies WordPress) kann die Daten aus einer API problemlos abzapfen und mit eigenen Logik auf der Zielwebsite bestimmen, wie und wo die Daten ausgegeben und zusammengesetzt werden. Die Ausgabe-Logik bleibt zu 100% von der Datenbank und der Redaktion getrennt.

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