WordPress-Import für InDesign: Lauffähiger Prototyp

WordPress ist für mich mehr als ein System, um Websites zu bauen. Es ist ein „best of breed“ Baukasten, mit dem auch Publishing in mehrere Ausgabekanäle möglich ist. So forsche ich schon länger, wie WordPress-Artikel am einfachsten ins InDesign gelangen, um den Print-Kanal zu bedienen. Es gibt Ansätze über XML/IDML und es gib den Weg über EasyCatalog.
Der InDesign-Automator Stefan Rakete von indesignscript.de hat nun einen Prototyp einer InDesign-Erweiterung geschrieben, welche über die REST API von WordPress Artikel holt und automatisch in InDesign-Templates platziert. Im Video hier habe ich den aktuellen Stand seiner Arbeit verfilmt.

Wie weiter? Was denkst du?

In seiner Email an mich meinte er nur «ich habe mal so eine Extension begonnen…». Ich persönlich fänd’s super cool, wenn Stefan die weiterentwickeln würde. Doch ich bin nicht der Markt. Daher die Fragen an euch: Ist das was, das du bezahlen und nutzen würdest? Welche minimalen Funktionen bräuchte es in der ersten Version? Eine Diskussion als Kommentar hier würde mich sehr freuen und wäre sicherlich auch für Stefan eine grosse Hilfe.
Gerne könnte ihr auch den Stefan direkt anschreiben, auch für andere InDesign-Automationen.


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  1. Heike Burch vor 2 Jahren

    Hallo Haeme, danke für die Idee.
    Ich habe gleich mal mit Stefan Kontakt aufgenommen. Gern würde ich das mal ausgiebig testen. Bisher habe ich mit Daniel Baron an einem Projekt gearbeitet, welches über Kleine Umwege sehr gute Ergebnisse erzielte.

    Nun, im neuen Script wünsche ich mir erst einmal die einfachsten Auszeichnungen, H1-H6, fett, kursiv, Aufzählungen und Links (wie genau weiss ich nicht).

    Wenn die Templates gut sind, sollte das schon mal gut sein.

    Nun Wünsche für spätere Varianten:

    Klar, Bilder sind noch so eine Sache, gern mit Alt-Tag und/oder Legende (Bildunterschrift).

    Auswahlfenster für Artikel, Sortieren nach Tags/Kategorie/Datum/… Was man eben alles auslesen kann.

    Im text könnte ein versteckter Link sein, wo es zum Originalartikel geht

    Abgleich falls neue Versionen sind…

    Aber hey, alles Wünsche. Träume…

    Bin gespannt!

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  2. Kai Stamm vor 2 Jahren

    Bei aller technischer Genialität darf mein eines nicht vergessen: Inhalte müssen für den entsprechenden Kanal aufbereitet werden. Stilistik, Umfang und Gliederung haben ihre ganz eigenen Ansprüche in Print und Digital. Das Geld für solche Plugins wäre in der Redaktion, resp. die Zeit beim Autor besser investiert. Viele Kunden denken noch heute, Multi-channel Publishing bedeute einfach, einen Inhalt zu erstellen und diesen auf verschiedenen Kanälen zu veröffentlichen. Wir als Profis sind da in der Pflicht, dieses Miskonzept aus dem Weg zu räumen.

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  3. Rudi vor 2 Jahren

    So langsam wird „spannend“ wirklich zum Unwort des Jahres … 🙂

    Nachdem ich den Ansatz via EasyCatalog bis ins Detail mitentwickeln und begleiten konnte, und nachdem ich begleitend dazu auch andere Wege geprüft habe, muss ich sagen, dass die Möglichkeiten der Einflussnahme auf das, was da aus WordPress kommt – insbesondere die Bereinigungs- und Aufbereitungsmöglichkeiten in der EasyCatalog-Palette – für mich ganz klar den EasyCatalog-Weg favorisieren.

    In der idealen Welt wäre sicher auch der hier gezeigte Ansatz eine genaue Betrachtung wert – aber solange das aus WordPress Kommende quasi unvorhersagbar und darüber hinaus auch noch mit starken Einschränkungen an die Struktur verbunden ist*, erscheint mit der hier gezeigte Ansatz zu starr und nur für einen ganz speziellen Einzelfall geeignet. Für wen das in Ordnung ist, der könnte tatsächlich mit dem hier gezeigten Ansatz gut zu Streich kommen. Aber vielleicht übersehe ich auch irgendetwas Maßgebliches?

    Darüber hinaus greift EasyCatalog direkt auf die zugrunde liegende SQL-Datenbank zu und muss sich nicht auf weitere Schnittstellen verlassen, die sich ja auch jederzeit ändern könnten. Damit ist man als Anwender hochflexibel und kann sich bei Bedarf z.B. auch Kategorien, Stichwörter, Autornamen – sprich: alle anderen Metadaten – mit abgreifen und im InDesign-Layout verwerten.

    In der Tat steht in dem Datenbankfeld bei den Posts auch der genaue Verweis auf das Bild und dessen Bildunterschrift, sodass man in der EasyCatalog-Palette mittels Zusatzfeld und ein paar geschickten GREPs (oder natürlich per Skript) die Bilder herausfiltern kann.

    Wenn man Kunden hat, die tatsächlich so diszipliniert sind, um in eine WordPress-Maske mit den vorgegebenen Formaten zu erfassen – à la bonheur, dann klingt das wie ein eleganter Workflow. Allerdings würde ich persönlich da unbedingt auch Alternativen, etwa GoogleDocs o.ä. prüfen.

    * Bei den Posts etwa werden lediglich die Standard-HTML-Tags in die Datenbank geschrieben, also etwa p, h1 bis h6, ul, li. Eigene strukturiende Informationen (ohne aufwändige zusätzliche „Hacks“) leider nicht.

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  4. D. Truninger vor 2 Jahren

    Sehr spannend, dieser Ansatz. Wie sieht es aus mit einer «generischen» Schnittstelle mit einem RSS-Feed?

    So könnte man auch ein anderes CMS integrieren oder die Feeds von WordPress zentral verwenden, statt die (gestalteten) Inhalte. Das ist näher an «Content First» dran …?

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  5. Jens Naumann vor 2 Jahren

    Es wäre für mich eine Möglichkeit, meinen Kunden einen Blog zur Verfügung zu stellen und so direkt Ihren Satzauftrag von zu Hause zu organisieren. Das klingt für mich nach einem spannenden Weg, ohne dass ich noch einmal Daten wie Word per Mail austauschen muss. Dafür bin ich gerne bereit, Geld auszugeben.

    Features:
    Texttechnisch brauche ich nicht nur den Inhalt, sondern auch die Struktur, die in ein Absatzformat übergeht. Idealerweise sollten manuelle Auszeichnungen in ein Zeichenformat übergehen können.
    Bildtechnisch wäre ein Download platzierter Bilder in einen vorgegebenen Ordner (oder frei definierbar) sinnvoll. Sofern Bildunterschriften in WordPress verwendet wurden, wäre ein Auslesen natürlich toll.

    Lässt sich in WordPress auslesen, an welcher Stelle im Text ein Bild platziert wurde, so wäre eine Information im InDesign klasse (Marker, Anker, …). Das wäre aber nicht mein Anspruch an eine erste Version.

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