WoodWing ContentStation Aurora

WoodWing bringt mit der ContentStation Aurora ein Redaktionssystem auf den Markt, welches den „Story First“-Ansatz konsequent abbildet. Das Publizieren in digitale Kanäle, wie auch in den Print-Kanal, sind jetzt aus ein und der selben Oberfläche möglich.

Die ContentStation Aurora ist die Basis der Lösung. Vollständig HTML-basiert kann die Applikation von jedem Browser gestartet werden. Benutzerrechte, Rollen, Statusdefinitionen oder das Ausgabenmanagement werden hier vorgenommen. Von Grund auf ist das Asset-Management-System Elvis aus dem Hause WoodWing integriert, es kann aber auch ein beliebiges DAM angebunden werden. Selbst die aktuelle Übersicht einer Ausgabe kann in der Publikationsübersicht live mitverfolgt werden.

Der Digital-Editor

Das Herzstück ist der „Digital-Editor“. Artikel werden in einer WYSIWYG-Darstellung erfasst. Einzelne Komponenten wie Quotes, Bilder oder Galerien können per Drag&Drop in den Artikel gezogen werden. Jede dieser Komponenten hat wiederum Einstellungsmöglichkeiten, wie Positionierung, Grösse oder Ausrichtung zur Verfügung. Ein Inline-Editor erlaubt Formatierungen im Text, wie Farbe, Grösse oder typografische Auszeichnungen.

Bilder werden aus dem DAM der Geschichte hinzugefügt und Videos von einem Streaming-Anbieter wie YouTube oder Vimeo eingebettet. Mittels einer Vorschau kann man sehen, wie sich die Story auf einem Smartphone oder auf einem Tablet präsentiert.

Mit dem Assign-Befehl lässt sich ein Artikel auch jemandem zustellen, der nicht in der Content Station als Benutzer erfasst ist, dies allerdings mit Einschränkungen in der Funktionalität.

Publizieren in verschiedene Kanäle

Die Ausgabe-Kanäle müssen einmalig definiert werden. Die Ausleitung kann Richtung Web-CMS, Newsletter, soziale Kanäle oder App gemacht werden, selbst ein Übersetzungs-Workflow könnte damit angestossen werden. Für den Print-Kanal definiert man den jeweiligen WW-Enterprise-Server. Zu jedem Zielsystem braucht es eine entsprechende Konvertierung. Die ContentStation exportiert den Inhalt und die Struktur mittels Formaten wie xml, html, json und psv. Letzteres ist ein spezifisches Format für das Multi-Channel-Publishing.

Um Inhalte in den Zielsystemen entsprechend darstellen zu können, muss pro Kanal ein entsprechendes Mapping gemacht werden. Wie sollen Schriften dargestellt werden, wie sollen Bildlegenden aus einer Galerie fürs Layout zusammengefasst werden oder was soll überhaupt in den entsprechenden Kanal exportiert werden. So macht zum Beispiel ein Video in einem Print-Layout keinen Sinn, muss also nicht übermittelt werden.

Ausleitung nach Print

Wird eine Geschichte nach WoodWing exportiert, findet eine entsprechende Konvertierung statt. InDesign kann nicht mit HTML umgehen, deshalb wird der Artikel automatisch in ein WCML-Format kopiert, welches auch mit mikrotypografischen Besonderheiten wie festen Wortzwischenräumen, umbruchgeschützten Zeichen oder Bruchziffern umgehen kann. Sobald ein Artikel auf einem Layout platziert ist, öffnet sich beim Bearbeiten automatisch der Print-Editor. Dieser ist auch webbasiert und zeigt dem Benutzer während der Bearbeitung eine aktuelle WYSIWYG-Vorschau der Webseite an.

Automatisierung und Standardisierung im Layout sind zwei Begriffe, die immer häufiger gefordert werden. WoodWing führt mit Aurora die Funktion ein, dass ein Artikel aus dem Digital-Editor mit unterschiedlichen Möglichkeiten in Richtung Layout geschickt werden kann. So ist es möglich, einfach nur einen Print-Artikel zu erzeugen, der manuell im Layout platziert werden kann. Oder der Artikel kann sogar ohne den Gebrauch von InDesign direkt in ein bestehendes Layout platziert werden oder automatisch auf einem neuen Layout nach vordefinierten Regeln platziert werden.

In Vorbereitung oder Planung

Folgende Neuerungen werden zur Zeit umgesetzt, oder sind noch in Planung:

  • Custom components: Dem Kunden wird künftig ermöglicht, selber Komponenten für den Digital Editor zu erzeugen
  • Smart Caching: Grosse Daten können bereits auf den Benutzer-Rechner geladen werden, wenn ein File jemandem zugeteilt wird
  • Artikel können via Drag&Drop aus einer Liste in den Print-Editor gezogen werden
  • Bilder können im Print-Editor in Position und Ausschnitt bearbeitet werden

Zum Autor

Christian Glanzmann blickt auf eine langjährige Karriere als Verantwortlicher für redaktionelle Technologien in internationalen Newsrooms zurück. Für die A&F Computersysteme AG ist er zuständig für den Ausblick auf künftige Technologien und Prozesse im publizierenden Umfeld.

Blogpost: Enterprise und ContentStation Aurora

Website A&F Computersysteme AG

 

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