Willkommenes Update für die CC Libraries: Eine Art Ordner und Notizen

Die Creative-Cloud-Bibliotheken (CC Libraries) sind als Dreh- und Angelpunkt in den Creative-Cloud-Applikationen gedacht. Assets, Formate und Farben kannst du dort programmübergreifend verwalten. Zudem sind einige der Adobe-Cloud-Dienste über die Libraries mit den Desktop-Applikationen verbunden.
Bis jetzt haben die CC Libraries noch keine grosse Anhängerschaft gefunden. Anfangs war die Synchronisation unzuverlässig, danach haben noch ein paar grundlegende Funktionen gefehlt. Zwei davon hat Adobe jetzt nachgereicht:

  • Eine Art Ordner (Gruppen) zum einfacheren Ablegen der Assets in einer Library
  • Notizen, um eigene Metadaten für Assets zu pflegen

Ich bin gespannt, ob jetzt die CC Libraries den breiten Einzug ins Daily Business schaffen. Von der Strategie her sind sie eine gute Sache.

Ordner in Form von Gruppen

Damit du Gruppen anlegen und verwalten kannst, musst du die Anzeige auf „View by Group“ umschalten. Danach kannst du unten im Panel eine neue Gruppe anlegen. Im Beispiel hier habe ich eine Gruppe „Bilder“ erstellt:

Cool ist, dass du den Inhalt von kompletten CC Libraries nach wie vor nach „Dateityp“ darstellen kannst:

Objekte kannst du übrigens via Drag and Drop (alternativ über die rechte Maustaste) zu Gruppen hinzufügen, respektive auch wieder davon entfernen. Zudem kannst du die Reihenfolge der Gruppen und der Objekte in Gruppen über Drag and Drop beeinflussen:

Notizen an Assets

Über die rechte Maustaste kannst du nun bis 130 Zeichen lange Notizen an Assets heften. Ein kleines Icon zeigt, dass ein Asset eine Notiz hinterlegt hat. Die Notiz wird gezeigt, wenn du den Mauscursor über dem Asset positionierst.

Update?

CC Libraries werden über die „Creative Cloud Desktop App“ zur Verfügung gestellt. Solltest du die neuen Bibliotheks-Funktionen nicht sehen, ist vermutlich deine „Creative Cloud Desktop App“ nicht up-to-date. Diese sollte sich (wenn es der Admin erlaubt) selbständig updaten. Wenn nicht, reicht meist ein Beenden und neu starten der App:

Und du?

Wie sind deine Erfahrungen mit den CC Libraries? Brauchst du sie? Wenn ja, was machst du damit?


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  1. Rai Deck vor 3 Wochen

    Wieder ein sehr schöner kurzer Bericht zu diesem neuen Feature, danke schon mal dafür! Das Problem an den eigentlich sehr gut gemeinten CC Libraries ist allerdings die halbherzige Implemetierung. Baut man zum Beispiel in InDesign schöne Weblayouts mit Absatz- und/oder Zeichenformaten und möchte diese in dem neuen Adobe Hype-Programm XD ausprobieren, so werden diese immer noch nicht erkannt. Programmiertechnisch doch eigentlich eine leichte Übung, da man sich im Wesentlichen ja nur so Mini-Informationen wie Schriftart, Schriftgröße und -farbe merken muss, um dann diese wenigen Informationen in XD auszulesen. Mir ist völlig unverständlich, warum Adobe es nicht hinbekommt, so einfache Dinge zu übernehmen, sondern stattdessen immer nur stückchenweise ein paar wenige Features für nur ein paar ausgewählte CC-Programme implementiert. So wird die Beliebtheit der eigentlich schönen CC-Library-Idee auch nicht zunehmen.

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  2. Tim vor 4 Wochen

    Für mich machen die Libraries erst richtig Sinn, wenn sie bei Team-Clouds nicht an eine Person gebunden sind. In Agenturen ist es halt häufig so, dass mann nicht weiß, wer es als nächstes an dem Dokument arbeitet. Zudem ist mir nicht klar was mit der Libraries passiert, wenn ein Mitarbeiter das Team verlässt

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