Wie du dein iPhone für dich arbeiten lässt

Das iPhone kann ein extrem wichtiges Werkzeug sein. Ich selber weiss nicht, wie ich ohne durch den Tag komme. Es ist mein Kommunikations-Hub und theoretisch auch mein zentraler Rechner. Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die das Smartphone nicht als Werkzeug verwenden sondern als ein Lebenszeit raubendes Ablenkungs-Gadget. Anbei ein paar Tipps, wie ich dafür sorge, dass mein iPhone für mich arbeitet und ich nicht von ihm «gestresst» werde:

  1. Schalte (fast) alle Benachrichtigungen aus
  2. Verbanne Social Media
  3. Aktiviere «Do not disturb»
  4. Benutze das Screen Time-Widget
  5. Schalte die App-Rating-Funktion ab

1. Schalte (fast) alle Benachrichtigungen aus

Benachrichtigungen oder auch «Notifications» sind als Hilfe gedacht. Leider aber stressen sie uns (unbewusst) mehr als dass sie nützen. Mal ehrlich: Sie sind unkontrollierbare Unterbrechungen und verhindern, dass man sich länger fokussieren kann. Bei mir sind beinahe alle ausgeschaltet, da ich entscheide, wann ich Mails, Nachrichten usw. anschaue und beantworte und nicht mein Telefon:

Optimal sehen die meisten Benachrichtigungseinstellungen so aus.

Bei relevanten Apps wie zum Beispiel Mail und Kalender, habe ich die Benachrichtigungen eingeschaltet. Hier halte ich es persönlich für wichtig, dass man die Badges ausschaltet, da sie einen nur unruhig machen und keinen weiteren Mehrwert bieten:

Daran denken, die Pushs auf die Apple Watch ebenfalls zu unterbinden.

2. Verbanne Social Media

Social Media sind wunderbare Tools fürs Online-Marketing und sie helfen extrem beim Aufbau einer Marke. Im privaten Bereich sind sie ein guter Zeitvertreib (besonders auf der Toilette). Im Kern sind sie aber vor allem etwas: süchtig machende Zeit- und Energieverschwender. Um produktiver und fokussierter zu Arbeiten verbannt man sie also am besten vom Main-Screen. Ich habe all meine Social Media Apps auf dem dritten Bildschirm in einem Ordner. So ist die Versuchung kleiner, schnell mal noch Facebook zu checken. Es macht auch Sinn, sich eine begrenzte Zeit am Tag vorzunehmen, um seine Kanäle zu pflegen.

3. Aktiviere «Do not disturb»

Es gibt Menschen, bei denen wäre es ratsam, wenn sie die «Bitte-nicht-stören-Funktion» immer aktiviert haben. Für die Meisten dürfte es aber ausreichen, wenn man sich einen Zeitraum von z. B. 19 Uhr bis 7 Uhr definiert, in dem gar keine Nachrichten durchkommen, wenn man sie nicht aktiv triggert.

4. Benutze das Screen-Time-Widget

Seit iOS 12 hat Apple seinem Betriebssystem eine Screen-Time-App spendiert. Diese erfasst, die Verwendung des Smartphones und stellt einem seinen Konsum grafisch dar.

Die Infos sind nicht nur spannend, sie können einem auch ein wenig die Augen darüber öffnen, wie man sein Gerät verwendet. Es ist auch möglich, seine Screen-Time einzuschränken. Installiert man das Widget, hat man die Infos immer in Reichweite.

5. Schalte die App-Rating-Funktion ab

Etwas, dass mich unglaublich stört, sind die App-Bewertungs-Aufforderungen. Immer wieder einmal wird man dazu aufgefordert. Diese kann man in den Einstellungen gut deaktivieren:

Einfach die In-App Ratings & Previews ausschalten.

Das sind meine Tipps, wie man aus dem Smartphone ein cooles Arbeitsgerät machen und allenfalls seine Screen-Time etwas reduzieren kann. Ein Task an dem auch ich immer noch aktiv arbeite.

Die Tipps beziehen sich auf das iPhone, da ich es am besten kenne. Ich gehe schwer davon aus, dass man all das auch bei Android-Phones machen kann.


Keine Beiträge verpassen?






Wie gefiel dir dieser Beitrag?
Please wait...
Fragen oder Anregungen?
Zu den Kommentaren (2)
Passende Themen
Kommentare (2)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Mark vor 3 Wochen

    Ein spannender Artikel über den Umgang mit Smartphones. Der Unterschied zu zahlreichen Beiträgen ist: Wie hilft mir das Smartphone, meine Arbeit zügig zu erledigen, mich in der wenigen Zeit, die übrig bleibt, mich gut zu generieren und mehr Lebensqualität zu erlangen. Und wie ich dadurch mehr leisten kann, als wenn ich stets und ständig persönlich erreichbar bin.
    Im Endeffekt beschreibt der Artikel, wie meine Frau mit ihren Mandanten umgeht. Sie ist im Verbraucherschutz tätig.

    Im Termin nimmt Sie keine Telefonate an – das ist nicht nur unhöflich, sondern verletzt den Datenschutz. Ihr Smartphone sendet dem Anrufer eine freundliche Nachricht. Für die Terminvergabe hat sie einen Servicedienstleister – das kommt gut an, besser als eine App. Nach 19 Uhr ist Privatzeit – für ihre Mandanten und für sie.
    Die Kundenbegeisterung ist groß. Ihre Mandanten kommen wieder und sie empfehlen die Beratungsstelle weiter. Davon lebt sie. Sie hat keine Print- oder Online-Werbung geschaltet – der Laden brummt.

    Bis zu dem Tag, an welchem sich ihr Auftraggeber entschied, Kunden nach 19 Uhr zur Kundenzufriedenheit und zu ihrer Person zu befragen – unstrukturiert, überraschend.
    Das ist nicht nur ein Eingriff in das Geschäftsmodell, sondern führt zu einem steilen Anstieg der Kundenunzufriedenheit. Nicht nur in ihrer Filiale, sondern für ihre Auftraggeber generell.
    Mit der Smartphonefunktion „Nicht Stören“ wäre das nicht passiert!

    Please wait...
  2. Matthias vor 4 Wochen

    Wie arbeitet es denn nun für mich? Das würde ich gerne erfahren.

    Please wait...