«Variable Fonts» in InDesign 2020

Variable Fonts Adobe InDesign

«Variable Fonts» sind OpenType-Schriften, welche über unterschiedliche Achsen typografisch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Adobe liefert ein paar solcher Schriften in der Creative Cloud mit, weitere gibt es bei den üblichen Lieferanten und natürlich auf «Adobe Fonts».

Achsen einstellen

Über den kleinen Button neben dem Schriften-Menü kannst du auf die Achsen in der Schrift zugreifen.

Deine Variable-Fonts-Einstellungen kannst du natürlich in Absatz- und Zeichenformaten speichern:

Variable Fonts erkennen

«Variable Fonts» werden mit einem kleinen «VAR» beim Schrifttyp gekennzeichnet:

PDF/X und Variable Fonts

Noch moniert der Preflight von Acrobat wegen der «Variable Fonts». Ob das echt ein Problem ist, oder ob da InDesign einfach weiter als Acrobats Preflight ist, weiss ich zurzeit nicht. Weiss da jemand Bescheid?


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  1. Markus Fasnacht vor 1 Monat

    Definitiv ein Ausgabe-Problem.
    Im Acrobat-Preflight PDF/X ein Fehler und nach dem Rendern auf dem RIP (Agfa ApogeeX) unbrauchbar, jedoch auf einem Fiery-RIP (Digitaldruck) korrekt ausgegeben. Einziger Workaround: Schriften in Zeichenwege umwandeln.
    Daher wäre ich im Moment für den Einsatz bei (Print)Produkten eher vorsichtig.

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    • Haeme vor 1 Monat

      Oh, danke Markus für den Hinweis!

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  2. Jonas Lohse vor 6 Monaten

    ich habe mit Acumin mal einen Test gemacht, und die Ergebnisse verglichen: die neue Variable-Fonts-Funktion, und das schnöde althergbrachte horizontale Skalieren der Zeichenbreite. Es gibt keinen Unterschied! Insofern frage ich mich gerade, was diese „neue“ Funktion soll … ?!?

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    • Haeme Ulrich vor 6 Monaten

      Lieber Jonas. Welche Achsen beeinflusst werden können, hängt von der verwendeten Schrift ab. Zudem vermute ich, dass auch InDesign Grenzen bei der Integration der Funktion hat. Vergleiche zum Beispiel hier:
      https://www.publishingblog.ch/funktionsumfang-von-variable-fonts-entdecken/

      Liebe Grüsse aus Bern
      Haeme

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  3. Christoph Steffens vor 9 Monaten

    Weiss irgendwer, was die merkwürdigen Abkürzungen bedeuten, die an den Schieberegler stehen? Man kann sich das zum Teil denken, aber das muss doch auch irgendwo stehen…

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  4. Rene vor 9 Monaten

    Wenn Adobe Fonts (also dieses frühere Typekit) jetzt auch durchsuchbar wäre nach Variable Fonts… So muss man wissen, welche Fonts variable sind und auf gut Glück aktivieren (z.B. Minion, Myriad, Acumin, Source…)
    Bezeichnenderweise wurde die Source in drei Familien getrennt, da die Variable-Möglichkeiten für z.B. Serifen nicht (!) ausgeschöpft wurde: Sans, Serif, Code.
    Ein Font mit 12 Parametern zum Testen gibt es auf github: The Graduate Variable Font Project

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    • Haeme Ulrich vor 9 Monaten

      Oh danke René!

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