Hast du zu viele Tabs offen?

Tabs organisieren mit Workona. Wenn du wie ich ein Browser-Power-User bist und nicht nur im Netz recherchierst, sondern auch zig Web-Services nutzt, dann kennst du das vielleicht: Tonnenweise Tabs offen und ebenso viele angepinnte Tabs, da du Dinge wie z.B.- Google Keep, GSuite oder auch eigene Webseiten täglich verwendest und nicht immer wieder neu aufrufen magst. Mir passiert es dann oft, dass ich in all den Tabs schlicht nichts mehr finde.

Tabs organisieren mit Workona
Meine Tableiste ist oft sehr unübersichtlich.

Da für mich das Ganze unbefriedigend war, habe ich mich nach einer Lösung umgeschaut. Im Netz bin ich auf zwei Apps gestossen, die Erlösung versprechen:

Shift ist ein amerikanisches Produkt und Franz eine Entwicklung aus Österreich. Beide haben ein ähnliches Konzept: Man kann all seine Web-Services und -Apps in einer Applikation verwalten. Das funktioniert sehr gut und lässt einen arbeiten. Nachdem ich beide Apps getestet habe, stellen sich mir folgende Probleme:

  1. Es ersetzt den Browser im Daily Business nicht.
  2. Will man die Software wirklich nutzen, muss man bezahlen.
  3. Ich bezahle dafür, dass ich einen zweiten Browser verwende, der mir die Web-Services verwaltet.

Die Apps sind zwar solide, aus meiner Sicht aber überflüssig. Nun habe ich aber immer noch mein Tab-Problem.

Da ich neben dem Browser nicht nochmals einen Browser benötige, habe ich nach Browser internen Lösungen gesucht und gefunden.

Tabs organisieren mit Workona

Als Apple-Nutzer mache ich das, was ich immer tue, wenn ich eine Lösung suche: Ich gehe erstmal in der App Store. Dort wurde ich dann auch fündig. Im PlayStore findet sich die Extension Workona. Das Plug-in lässt einen seine Tabs in Workspaces und seine Workspaces in Sektionen aufteilen. Ich kann auch Tabs als Resources speichern, um sie permanent zu sichern.

Die wichtigsten Features von Workona

  • Workspace mit Workona erstellen
  • Sektionen mit Workona erstellen
  • Teams mit Workona erstellen
  • Jump-to-Funktion

Workspace mit Workona erstellen

Mit der Extension kann ich all meine Tabs in Workspaces einteilen. Man kann Workspaces für Projekte erstellen oder auch fürs Geschäft, Privat usw.:

 

Die Workspaces lassen sich per Drag-and-Drop sortieren:

Sektionen erstellen

Um meine Workspaces zu organisieren habe ich Sektionen angelegt. In meinem Fall sind das die Sektionen «Business», «Messaging» und «Privat». Darunter habe ich meine Workspaces entsprechend eingeordnet. Wenn ich einen Tab in einem falschen Workspace habe, kann ich ihn auch einfach verschieben:

In Teams arbeiten

Arbeitet man mit anderen Menschen an Projekten, kann man seine Workspaces auch teilen. Damit wird ein Team erstellt:

Die in den Teams freigegebenen Workspaces sind dann für alle Teilnehmenden sichtbar. Dabei sehen die Teammitglieder nur die Tabs, die als Resource gespeichert sind. Die anderen offenen Tabs bleiben privat. Damit kann man die essenziellen Tabs teilen und trotzdem seine persönlichen Tools im Projekt offen haben, die nicht alle sehen müssen.

Die Jump-to-Funktion

Mit der Jump-to-Funktion kann man schneller in Workona navigieren. Ich kann damit nach Workspace-Namen oder Tabs suchen und mit Enter direkt darauf springen.

 

Workona ist eine Extension, die einem den Browser noch ein wenig mehr zu einem OS macht. Man muss seine Art mit dem Browser zu arbeiten ein wenig anpassen, aber schon nach kurzer Zeit hat man sich an den «Timesaver» gewöhnt.

Momentan ist die Extension kostenlos mit folgenden Features erhältlich:

  • 10 persönliche Workspaces
  • 3 geteilte Workspaces
  • Die Browser-Suche
  • Multi-Device-Synchronisierung

Die Firma mit Sitz im Silicon Valley arbeitet an einer kostenpflichtigen Pro-Version, mit der man für 6 Dollar/Monat alle kostenlosen Features bekommt inklusive:

  • Unlimitierte persönliche Workspaces
  • Unlimitierte geteilte Workspaces
  • Bevorzugter Support

Tabs organisieren mit Workona ist kinderleicht und hat mir mein Leben erleichtert.

Was denkt ihr? Wie organisiert ihr euch in euren Browser? Last es mich in den Kommentaren wissen.


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  1. Andreas Föhl vor 1 Woche

    Etwas bescheidener, dafür kostenlos.
    Für den Firefox kann ich den Tab Session Manager und One Tab empfehlen. Beide überscheiden sich etwas in ihren Aufgaben.
    Tab Session Manager speichert die offenen Tabs als Sitzung, die immer wieder aufgerufen werden kann. Viele weitere Funktionen gibt es in den Einstellungen. Es lohnt sich, die Einstellungen durchzutesten.
    One Tab erstellt aus allen offenen Seite eine lineare Liste, quasi eine Website. Die lässt sich zudem teilen.
    Geboren ist das aus der Not: Hat man zu viele Tabs offen wird der Browser irgendwann träge. Zudem ist Ordnung bekanntlich das halbe Leben. Und zu viele Tabs hemmen die Produktivität.
    Vor über einem Jahrzehnt haben wir uns beholfen eigene kleine Microsites selbst zu machen, jeweils mit den meist verwendeten Links, Nach Themen geordnet, etc.
    Dort durfte auch der iFrame nicht fehlen. Jetzt lässt sich etliches über APIs machen.

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