Schliesse Projekte mit einem Debriefing ab

Meeting eines Startup-Unternehmens

Wir machen nach jedem mittleren und grösseren Projekt ein Debriefing. Eine Rückschau auf das, was gelaufen ist.

Wichtig ist dabei eine gute Feedback-Kultur. Offenheit, Ehrlichkeit und psychologische Sicherheit. Mit psychologischer Sicherheit ist gemeint, dass man konstruktiv ehrlich ist und eine Atmosphäre schafft, wo sich die Teilnehmenden trauen, mehr zu sagen als leere Floskeln und etwas Smalltalk. Auch gegenüber dem Chef.

Bringt das was?

Schau, dass an einem Debriefing nur ausgesprochen wird, was andere weiterbringt. Reine Lobeshymnen bringen genauso wenig wie Gemotze oder Rabattschlachten.

Ziel ist, als Team weiterzukommen. Herauszufinden, was in einem nächsten Durchgang besser gemacht werden kann und was gut gelaufen ist und allenfalls noch ausgebaut werden kann. Gibt es negatives Feedback, geht es nicht um Anklage und Verteidigung. Sondern es geht darum, eine bessere Vorgehensweise fürs nächste Mal zu finden. Und zwar gemeinsam.

Feedback-Agenda

Am besten unterteilst du das Feedback in die vier Phasen:

  • Kunde unter sich
  • Ihr unter euch
  • Kunde an euch
  • Ihr an Kunde

“Kunde unter sich” mag komisch sein. Doch wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Stakeholder auf Kundenseite viel zu wenig austauschen und dass eine offizielle Zeit des Austauschs sehr fruchtbar ist.

Kein Debriefing ohne Feier

Danach folgt das Fest. Richtig, es ist gemeinsam ein Ziel erreicht worden, das soll gefeiert werden!


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  1. Christine Goerigk vor 1 Monat

    Ich habe einen Damen hoch gegeben, weil ich den Artikel prinzipiell gut finde. Allerdings juckte mich das “Feiern” in heutiger Zeit doch sehr, weswegen ich frage: ist der Artikel schon älter ? Habt ihr Erfahrungen mit virtuellem Debriefing ?

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    • Haeme vor 1 Monat

      Hallo Christine. Wir haben schon gemeinsame Essen über Zoom gemacht. Das heisst, beide Seiten haben einen Laptop auf dem Esstisch so positioniert, dass alle sichtbar sind. Klappt ganz gut. Trotzdem: Das neue Normal ist natürlich nicht das, was bleiben kann. Soziale Kontakte kommen eindeutig zu kurz.

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  2. Anita Schuler vor 1 Monat

    Genau, das vergesse ich immer wieder mal: Rückschau halten, Learnings festhalten, Erfolge feiern. Das merk ich mir und habe im kommenden Schulprojekt eine Blattkritik geplant – mit Kafi und Gipfeli.

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  3. Thorsten Hamann vor 1 Monat

    Gute Idee, den Kunden in die Debriefings einzubeziehen! Wir machen “Projekt-Retrospektiven”, aber den Kunden nehmen wir normalerweise nicht dazu. Unsere Projekte sind in der Regel eher groß und abteilungsübergreifend (IT, Kreation, Medienproduktion, Fotografie…) und ohne Retros hat man schlicht wenig Chance, Verbesserungspotenziale zu finden.

    Nach meiner Erfahrung ist es für die einzelnen Runden eine gute Idee, sich an der klassischen Scrum-Retro zu orientieren:

    * Was haben wir gut gemacht?
    * Was hätten wir besser machen können?
    * Was ergeben sich daraus für konkrete Todos und Verbesserungen?

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    • Haeme vor 1 Monat

      Danke Thorsten

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