Mobiles Podcasten – wie geht das und was braucht es dazu?

Neben meiner absoluten Lieblingsarbeit, dem Erstellen von InDesign-Templates und Wissenvermittlung in Workshops habe ich noch andere Dinge, die mich interessieren: Seit etwa anderthalb Jahren betreue ich zwei Podcasts. Einerseits einen Travel-Podcast, auf der anderen Seite mein aktuelles Lieblingskind, den Publishing-Podcast.

Ich möchte hier in einer losen Beitrags-Reihe skizzieren, wie ich Podcasts mobil erstelle und welche Herausforderungen dabei auftauchen

Ich nehme ausschliesslich mit meinem iPhone 6S die Podcast-Episoden auf. Ich schneide die Episoden des Travel-Podcasts ausschliesslich mit den Apps auf meinem Smartphone. Der Publishing-Podcast wird am Rechner geschnitten, weil wir da ein etwas anderes Konzept fahren und ich da Unterstützung einer Mitarbeiterin bekomme. Intro, Outro, Rauschentfernung und lange Gesprächspausen werden automatisiert. Und schwups, geht die Episode online. Okay, so schnell geht es denn doch nicht. Aber fast. Einzig die mobile Version von WordPress ist für mich zu fummelig, da gibt es ein paar Vorbereitungen im WordPress und der Rest läuft auf dem Smartphone.

Das erwartet dich in den nächsten Beiträgen zum Thema Podcast

Teil 1: Mikrofone

Teil 2: Apps

Teil 3: Provider & Wünsche an ihn

Teil 4: Veröffentlichung & WordPress-Plugins

Teil 5: Wie erfahren die Hörer vom Podcast

Teil 6: Und wie können die Hörer ihn hören

Bist du dabei? Dann lass uns mit Teil 1 starten.
Thema Mikrofon.

Ich habe eine ganze Menge Mikrofone getestet, angeschaut, verglichen. Und am Ende bin ich beim RØDE smartLav+ gelandet. Warum?

  • Es ist wirklich miniklein und wirft nur 6 g
  • Es ist ein Lavaliermikrofon, das ist ein kleines Ansteckmikrofon mit sehr stabilem Clip sodass nichts verrutscht
  • Es ist kompatibel mit meinem Smartphone, ich kann es in die Kopfhörerbuchse stecken
  • Es gibt einen Wind-Schutz-Puschel dazu, das nennt sich Minifur-Lav (ich benutze das ausschliesslich, auch ohne Wind)
  • Es ist preislich absolut in Ordnung, bitte recherchiere die aktuellen Preise selbst
  • Ich kann die Aufnahmen direkt auf dem Smartphone speichern und brauche nicht extra SD-Karten und einen Laptop

Und da der Publishing-Podcast ein Interview-Podcast ist, habe ich mir gleich zwei smartlav+ gekauft und einen Adapter. So können mein Gesprächspartner und ich jeweils ein eigenes Mikro anstecken. Der SC6-L bietet die Möglichkeit, zwei Mikros anzustecken. Dieser Adapter nutzt den Lightning-Stecker. Man könnte auch, wenn man möchte, ein Verlängerungskabel dazu kaufen.
Infos hier: http://de.rode.com/microphones/smartlav-plus

Im nächsten Beitrag liste ich dir mal alle Apps auf, die ich nutze. Und vor allem: warum.

Bis du dabei? Hast du noch Hinweise? Tipps? Ich freue mich auf jedes Feedback.


Foto: adobe Stock // Rawpixel.com


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  1. Mirjam vor 2 Wochen

    Toller Beitrag – ich freu mich auf die Nächsten! Grüsse aus St. Gallen

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  2. Simea Ulrich vor 3 Wochen

    Vielen Dank, Heike. Freue mich schon auf die nächsten Teile!

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    • Heike Burch vor 3 Wochen

      Ich bin dran, liebe Simea!

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  3. Kerstin Müller vor 3 Wochen

    Ach wie cool liebe Heike 🙂 Da lese ich mal fleißig mit!

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    • Heike Burch vor 3 Wochen

      Gern! Aber DIR muss ich ja nichts erzählen, oder? Ausserdem sind diese Beiträge Sowas von subjektiv!

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