Mobiles Podcasten – Die App zur mobilen Aufnahme

Okay, machen wir gleich weiter mit den beiden Apps, die ich für das mobile Podcasten nutze. Du erinnerst dich? Ich betreue zwei Podcasts. Der Publishing-Podcast ist ein reiner Interview- bzw. Gesprächspodcast. Beim Travel-Podcast spreche ich oft, wenn ich unterwegs bin, ganz alleine die Texte ein.

Die App zum Aufnehmen der Gespräche

Ich nutze das smartlav+ und mit dem Mikrofon steht dir auch die App RØDE Rec zur Verfügung. Diese nutze ich jedoch nicht, sie hat für mich nicht genügend Funktionen. Meine Wahl ist: Voice Record Pro 7 . Die App kostet um die 7 $ und sie ist jeden Dollar wert.

Warum habe ich mich dafür entscheiden? Aufnehmen kannst du mit vielen Apps. Und weiterverarbeiten auch. Hier meine Top-Features, die VRP7 mitbringt. Und falls du dich für eine andere entscheiden willst, schau doch mal, ob diese auch folgende Veatures hat:

  • Ich kann in folgenden Formaten aufnehmen: MP4 (AAC), MP3 (MPEG) und WAV (PCM)
  • In den Einstellungen sind unendlich viele Möglichkeiten. Meine Lieblingseinstellung ist die Silence-Detection. Das heisst, bei langen Pausen wird die Aufnahme selbstständig unterbrochen. Sehr praktisch. Und spart viel Schneidearbeit.
  • Ich kann 2 Spuren aufnehmen, also jedes Mikrofon kann auf einer Spur gespeichert werden. Das ist dann sinnvoll, wenn einer der Gesprächspartner leiser oder lauter spricht. Man kann das dann besser im Nachhinein justieren.
  • Die Aufnahme ist absolut easy, man kann während der Aufnahme einfach auf Pause drücken und später weitermachen.
  • Immer, wenn das Interview «im Kasten» ist, schicke ich die Aufnahme als Backup in die Cloud – sicher ist sicher. Folgende Dienste kannst du direkt nutzen: Google Drive, DropBox, Microsoft® OneDrive, Box Cloud, FTP, iCloud, Bluetooth, SoundCloud, per WLAN direkt an deinen Rechner, WebDav, YouTube (ja, geht auch!), Facebook, E-Mail, sms.
  • Ich kann die Aufnahme auch direkt zur Weiterverarbeitung zu anderen Apps schicken, dazu später mehr.
  • Ich kann die Aufnahme direkt anhören, umbenennen, schneiden, kürzen, Effekte hinzufügen und ganz wichtig: Kapitelmarken hinzufügen.
  • Du kannst direkt aus der App das Transkribieren starten. Das nutze ich allerdings nicht, da weder mein Berliner Dialekt noch mein liebevoll angelerntes Bärndüütsch entschlüsselt werden kann – schade.
  • Man kann Audio-Splitter erstellen aus einzelnen Sequenzen, das ist wunderbar fürs Marketing.
  • Es können mehrere Aufnahmen zusammengefügt werden. Das ist ganz praktisch, wenn während eines Gespräches mal die Aufnahme beendet werden muss und zu einem späteren Zeitpunkt weiter geführt wird.
  • Man könnte noch eine Menge anderer Dinge in dieser App tun, aber das oben genannte sind die Funktionen, die ich benötige. Zum Beispiel die Tracks einfärben, Notizen hinzufügen oder ID-Tags hinzufügen (das übernimmt Auphonic für mich)

Kurz: Aufnahme // Speichern // Umbennennen // Original Dropboxen // schneiden // Weiterleiten zu Auphonic

Aufnehmen, ganz easy mit Play, Pause, Stop

 

Speichern, umbenennen, Sicherheitskopie in die Cloud speichern

 

Schneiden, trimmen, anpassen

 

„rüber“ zu Auphonic schicken (oder zu einer App deiner Wahl) 

 

Einstellungspanel von VR7

 

Auphonic ist ein Dienst (und App), der eine Menge für mich macht:

  • Auphonic optimiert die Aufnahmen
  • Es werden die Lautstärken der Stimmen angeglichen
  • Er werden Störgeräusche weitestgehend rausgefiltert
  • Die Tonqualität wird angehoben (Für mich wahre Magie!)

Hier die Kurzanleitung:

  • Einen Account anlegen, ein Paket buchen (ich glaube, 2 Stunden sind sogar frei pro Monat), Voreinstellungen vornehmen (Logo hinterlegen, Dropbox oder anderen Dienst verknüpfen, Standard-Texte einfügen, diese sogenannten ID-Tags oder Meta-Daten vergeben usw.)
  • Presets vorbereiten. Ich nutze zwei verschiedene: ein Preset, wo ich Intro und Outro schon automatisch vorn und hinten dranhängen lasse. Und eines ohne.
  • Und dann aus der App Auphonic (ginge aber auch im Browser) die Aufnahme hochladen, Preset wählen, Produktion starten.
  • Ein, zwei, drei Minuten warten. Per E-Mail kommt dann die Info, dass die Produktion fertig ist. In meinem Fall liegen dann die fertige mp3 inklusive einer Textdatei (Transkription) im Result-Ordner in meiner zu Beginn verknüpften Dropbox.
  • Man kann die fertige Datei auch direkt von Auphonic zu SoundCloud, Libsyn, Facebook, YouTube, blubrry, podlove, Speakter, zencastr oder meinem Favoriten Podigee weiterleiten.
  • Wegen der Vollständigkeit: wenn du die Aufnahme nicht in der App hast, kannst du per Browser auch folgende Wege nutzen:
  • FTP, SFTP, Dropbox, GoogleDrive, AmazonS3, S3Storage, ArchiveOrg, WebDAV oder GoogleCloud.
  • Folgende Dienste kannst du wählen für die Spracherkennung: Wit.ai, Google, Amazon oder Speechmatics. Hier musst du testen, welche der Dienste die besseren Ergebnisse erzielt. Sowie du englisch podcastest, sind alle Dienste top. Bei Deutsch (oder eben bei Dialekt) musst du deine eigenen Aufnahmen testen und schauen, was für dich passt.

Die anderen Apps, die ich zum Podcasten brauche, sind eher die ganz normalen Orga-Apps, die wohl jeder in der einen oder anderen Weise auf dem Smartphone hat:

Notizen, Timer, Chrome, Dropbox, WordPress (damit bin ich nicht so glücklich), Podcast (von apple) und Spotify.

Wenn du Fragen dazu hast, nur zu!


Du hast den ersten Teil verpasst? Dann schau mal hier. Und sowie alle Beiträge veröffentlicht sind, funktionieren alle Links.

Teil 1: Mikrofone

Teil 2: Apps

Teil 3: Provider & Wünsche an ihn

Teil 4: Veröffentlichung & WordPress-Plugins

Teil 5: Wie erfahren die Hörer vom Podcast

Teil 6: Und wie können die Hörer ihn hören


Foto: adobe Stock // blackzheep & VRP7-Bild-Montage


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  1. Roman Schurter vor 3 Wochen

    Pures Gold! Danke Heike

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