Mobiles Podcasten – Die Veröffentlichung in WordPress, wenn du eine Website für deinen Podcast hast

Die Veröffentlichung in WordPress

Erst einmal: man benötigt keine Website um einen Podcast zu veröffentlichen. Es reicht, wenn der Feed bei den Podcast-Hostern erstellt wird und bei den Podcast-Plattformen eingereicht wird. Sowie dann iTunes, Spotify & Co zusagen (das dauert unter Umständen 1-2 Wochen und kann auch mal abgelehnt werden) ist der Podcast verfügbar.

Wer jedoch zusätzlich zum Podcast noch weitere Informationen mitgeben möchte, dem sei eine Website, ein Blog oder ähnliches empfohlen.

Ich schreibe pro Podcast-Episode einen WordPress-Beitrag inkl. Teaser-Bild und weiterführenden Informationen. Links zu Interviewpartnern und besprochenen Tools. Diesen Text nutze ich gleichzeitig für die Shownotes in Podigee. iTunes, Spotify & Co ziehen sich die Shownotes aus Podigee.

Mobiles Podcasten – Jede Episode erhält einen eigenen WordPress-Beitrag. das lässt sich später auch gut "vermarkten".
Mobiles Podcasten – Jede Episode erhält einen eigenen WordPress-Beitrag. Das lässt sich später auch gut „vermarkten“.

Im WordPress-Beitrag bette ich auch noch den Episoden-Player mit ein, so kann man auch die aktuelle Folge direkt im Browser hören und muss nicht erst zur Podcast-App wechseln.

Mobiles Podcasten – Jede Episode erhält einen eigenen WordPress-Beitrag. das lässt sich später auch gut "vermarkten".

Es hat sich gezeigt, dass etwa 30% der Hörer tatsächlich über den Browser die Episoden hören. Bei meinem Travel-Podcast sogar noch mehr, da ich dort unter den Player auch noch eine Menge Bilder einfüge. Auf dem Publishing-Podcast sind es eher weniger, denn dort stehen wirklich nur ein paar Zeilen Text und die Links zu meinem Gast.

Ich würde mir wünschen,

  • dass es entweder ein Plugin für WordPress gäbe, welches podigee (oder die anderen Hoster) ausliest und daraus selbstständig einen Beitrag erstellt. Ich müsste dann nur noch ein paar kleine Beitrags-Infos eingeben (aber auch das könnte man wohl automatisieren, oder?)
  • oder eine Möglichkeit seitens der Podcast-Hoster gäbe, die es nach dem Veröffentlichen der Episode direkt einen Export nach WordPress gäbe. Da ja die Hoster schon in alle Richtungen veröffentlichen (Facebook, YouTube etc.) denke ich, das müsste möglich sein. Und wünschen kann man sich das ja.

Allenfalls gäbe es wohl eine Möglichkeit über Zapier oder IFTTT, das zu automatisieren. Falls hier schon jemand Erfahrungen gesammelt hat, wäre ich froh über Austausch. IFTTT nutze ich eher für Archiv-Arbeiten und das automatische Posten von Instagram-Artikeln in WordPress.

Anfangs hatte ich ja erwähnt, dass ich mit der WordPress-App überhaupt nicht zufrieden bin. Bin ich auch immer noch nicht.

Ich helfe mir so:

  • Ich schreibe einen Beitrag als Template am Desktop (ich glaube, ich bin zu oft im Template-Umfeld unterwegs). Dieses Template enthält Tags, Kategorien, den Player als Platzhalter, Links, die immer wieder kommen und alles, was eben repetitiv ist.
  • Dann kopiere ich die Beiträge mit dem Plugin Duplicate Post so oft ich möchte und stelle alle Kopien auf Entwurf.
  • Dann verändere ich Titel, Links, Besonderheiten.
  • Und dann, wenn ich mobil podcasten möchte, öffne ich den vorgefertigten, auf Entwurf stehenden Beitrag im Browser am Smartphone, nicht in der App, und setze noch die fehlenden Texte ein, füge Bilder hinzu und aktualisiere den Player-Link.

Es gibt noch eine Menge Podcast-Plugins für WordPress

Früher benutzte ich (bevor ich zu Podigee wechselte) das Blubrry PowerPress Plugin. Dieses Plugin erstellt einen RSS Feed und der Player kann auf Deinem Blog eingebunden werden. Schön ist der Player nicht, aber funktional. Alternativen gibt es auch noch diese Plugins. Je nach Wunsch und Anspruch:

Wenn du nun noch Fragen dazu hast, nur zu!


Du hast die ersten Teile verpasst? Dann schau mal hier. Und sowie alle Beiträge veröffentlicht sind, funktionieren alle Links.

Teil 1: Mikrofone

Teil 2: Apps

Teil 3: Provider & Wünsche an ihn

Teil 4: Veröffentlichung & WordPress-Plugins

Teil 5: Wie erfahren die Hörer vom Podcast

Teil 6: Und wie können die Hörer ihn hören


Foto: adobe Stock // blackzheep


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