LinkedIn & Hacker-Dojo. Der zweite Tag im Silicon Valley

Vormittag: LinkedIn

Der Besuch bei LinkedIn in San Francisco war unglaublich gut organisiert. Wir wurden in Empfang genommen, einmal durch das ganze 18stöckige Gebäude geführt und nach einer kurzen Kaffeepause ging es Schlag auf Schlag los:

Rock your LinkedIn-Profil

Kurz zusammengefasst kann man sagen, mit den richtigen Einstellungen im eigenen Profil lässt sich das Netzwerk konstanter, effizienter und vor allem erfolgreicher nutzen. Reha Zamani hat ganz eindrucksvoll unsere Gruppe durch die Herausforderungen, Möglichkeiten und technischen Gegebenheiten des eigenen Profils geführt.

Mein eigener Eindruck war, dass, wenn man schon gut auf LinkedIn unterwegs ist, immer noch Potenzial hat zur Verbesserung. So haben wir eigentlich alle noch einmal über die sogenannte „Industry“-Kategorie nachgedacht und unser „Summery“ angeschaut.

Ein wichtiger Tipp, der bei mir gleich zu einem wiederholenden Kalender-Eintrag geführt hatte, war: Alle 3-6 Monate das komplette Profil anschauen, reflektieren und gegebenenfalls anpassen.

Ansonsten diskutierten wir über die Häufigkeit der Posts. Hier gilt wie so oft, nicht die Menge zählt, sondern die Regelmässigkeit.

LinkedIn Culture & Values

Rachelle Diamond machte ihrem Namen alle Ehre und strahlte über das ganze Gesicht, als sie uns von der Unternehmenskultur bei LinkedIn berichtete. Eine halbe Stunde gab es das komplette Programm Werte & Vision.

Hier beeindruckte mich besonders, wie die Mitarbeiter als Teil des ganzen gesehen werden. Kurz, die Werte lassen sich schnell schreiben. Zum diese Werte leben gehört viel Arbeit, viel Verständnis und ein vertrauensvoller Umgang miteinander.

Members first.
Relationships matter.
Be open, honest and constructive.
Demand excellence.
Take intelligent risks.
Act like an owner.

Mir als Selbstständige ist besonders der letzte Punkt in Erinnerung und auch im Herzen geblieben. Und während wie bei unserem Besuch mit einigen Mitarbeitern in Kontakt kamen erlebten wir ebendiese gelebten Werte. Auch die Beziehungen untereinander sind spürbar. Die Gegebenheiten vor Ort lassen unglaublich viel kreativen Austausch zu.

Lunch & Terrace

Wir wurden komplett, also alle neun Personen, von LinkedIn eingeladen zum Mittagessen. Auch hier spürt man die Liebe zum Detail. Das komplette Versorgungsangebot bei LinkedIn steht allen Mitarbeiten (und scheinbar auch uns Gästen) zur Verfügung – gratis. Und ich rede hier nicht von Pizza vom Lieferservice. Ich habe schon lange nicht mehr eine sogenannte Kantine gesehen mit dieser riesigen Auswahl an gesundem Essen.

LinkedIn for small Businesses

Emmeline Vu führte uns durch diesen Workshop. Wir stiegen tiefer in die Welt der B2B-Möglichekeiten bei LinkedIn ein. Unsere Gruppe selbst besteht aus sehr unterschiedlich aktiven LinkedIn-Nutzern und ich habe Emmeline bewundert, wie sie allen gerecht wurde, die vielen Fragen beantworten konnte und irgendwie den Funken überspringen liess.

Den Golden Circle, auch bekannt aus der Kombination aus Was – Wie – Warum, hat LinkedIn umgekehrt. Die meisten Entscheidungen bei LinkedIn richten sich jeweils immer erst nach dem warum. Das Wie und was folgen dann automatisch. Sie bat uns, auch unser Profil, unsere Kontaktanfragen etc. zuerst mit dem Warum zu beginnen.

Für mich ein neues Thema sind die Gruppen, die ich noch viel zu wenig nutze. Das steht definitiv auf meiner To-Learn-Liste.

 

LinkedIn & Hacker-Dojo. Der zweite Tag im Silicon Valley
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Nachmittag: Hacker-Dojo

Gerd hatte sich gewünscht, bei einem Hacker-Dojo vorbei zu schauen. Bislang hatte ich mit dem Wort Hacker irgendwie immer Nerds und Freaks verbunden, auch nicht unbedingt positiv besetzt. Umso mehr war ich neugierig, hinter einer dieser Türen zu schauen und mein selbst gemachtes Weltbild zu objetivieren.

Der Hacker-Dojo in Santa Clara ist eher ein Hub, ein Co-Working-Space, ein Innovations-Camp, ein Platz für Unternehmer im Tech-Umfeld. Die Non-Profit-Organisation unterstützt mit ihrer Infrastruktur und ihrem Netzwerk angehende und schon existierende Unternehmen. Die Kombi aus „altem Hasen“ und Anfänger macht es wohl. Der Spirit dort ist ganz besonders. 24/7 gibt es Zugang zum Space. Nahezu täglich gibt es Events vor Ort. An riesigen Tischen wird vor sich hinprogrammiert. In einer Werkstatt kann gebastelt werden. Die StartUps werden mit allem versorgt, was so sein muss: free Coffee, eine Menge Technik zum Probieren, 3D-Drucker und Shirt-Plotter etc. Ein Tüftler-Paradies!

Ich war unglaublich beeindruckt von der Offenheit, von der Ehrlichkeit und der dort herrschenden Hilfsbereitschaft. Und von der gemütlichen Atmosphäre in, na sagen wir mal so, etwas nüchtern-chaotischen Ambiente zwischen Bastelkleber, Verlängerungsschnur, Nutella-Glas und Kaffee-Küchen-Austausch. So macht Selbstständigsein Spass: im Austausch, voneinander lernen und miteinander wachsen.

Link: https://hackerdojo.com/

cof

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