Innovation ist gut – leider fehlt uns oft der Mut

Viele hoffen immer noch auf einen langsamen Veränderungsprozess über die nächsten Jahre, es kommt dann sicher gut… Dabei sollten wir dringend unsere Zukunft selber mitbestimmen, ansonsten werden wir Fremdbestimmt. Warten ist definitiv keine gute Option in Zeiten von Veränderungen, im Gegenteil, jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Für Betriebe sind Innovationen in den nächsten Jahren überlebensnotwendig und kein Selbstzweck. Sie ermöglichen Unternehmern, sich durch zukunftsweisende und zugkräftige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Im Gegensatz zu alltäglichen kleinen Verbesserungen sind Innovationen für ein Unternehmen das Ticket zu den Märkten von morgen. Es spricht also nichts gegen Innovationen, warum aber fällt es so schwer innovativ zu sein? Fehlen uns die Ideen oder ganz einfach der Mut? Sicher braucht es in den Unternehmen eine Kultur die es ermöglicht «Innovativ» zu sein. In diesem Bereich haben wir in unserer Branche sicher noch etwas Luft nach oben. Sehr oft wird bei unseren Projekten die Innovation über die Technik definiert. Neue Geschäftsmodelle brauchen auch neue Bildungskonzepte die sich flexibel an den neuen Anforderungen anpassen. Dazu eine gute Definition zu Agilen Konzepten:

Mit agilen Methoden können Unternehmen ihre Kreativität zur zentralen Fähigkeit entwickeln. Das Streben nach Einfachheit ist das fundamentale Prinzip des agilen Managements. So können Unternehmen komplexe Prozesse auf ihren Kern reduzieren und erfolgreich umsetzen.

Zur Pensionskasse auch noch eine Säule für die Weiterbildung

Einen interessanten Ansatz habe ich in einem Artikel der NZZ am Sonntag gelesen, dort hat ein CEO einer Firma folgende Aussage gemacht: Wir müssen neben der Pensionskasse auch noch eine Säule für die Weiterbildung machen. In Zukunft ist jeder für seine Weiterbildung zuständig und sollte dazu ein Konto haben das ihm Fortbildung laufend ermöglicht. Eine Idee die unbedingt verfolgt werden sollte, Bildung wird flexibilisiert und jeder ist für seine persönliche Entwicklung selber verantwortlich. Je länger ich mich mit dieser Idee befasse umso spannender finde ich sie.

Sehr gut ist auch der Ansatz der Stiftung Neustarter>> welches sich zur Aufgabe macht, Menschen zu inspirieren, zu ermutigen, zu vernetzen und einen Schritt weiterzubringen – Für mehr kleine und grosse Neustarts! Sie haben gerade das Projekt Praktikum 4.0 >> gestartet um ältere Menschen mit Erfahrung mit Startups zu vernetzen um sich gegenseitig zu «befruchten». Ein für mich wichtiger Ansatz dabei, die Erfahrung der Leute zu nutzen, denn Weiterbildung ist keine Frage des Alter, sondern des Willens! Werden wir mutig und stellen uns der Innovation – jetzt!!!

Zwei Beispiele von neuen Weiterbildungsformen die wir zusammen mit Partnern erarbeitet haben

Im CAS Digital Communication Excellence>> lernen Sie, die Möglichkeiten der digitalen Transformation als Teil Ihrer Leadership-Strategie gekonnt zu planen, einzusetzen und zu verantworten.

Lehrgang Project Manager Publishing>> Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an die Medien-Vorstufen. Einerseits werden Print-Produkte über neue Abläufe erstellt: Automatisierung, Einbindung von Stakeholdern über die Cloud. Andererseits kommen neue Ausgabekanäle hinzu: Web, App, Augmented Reality, Virtual Reality. Leute aus dem klassischen Verkaufsinnendienst brauchen ein Verständnis für neue Abläufe, neue Technologien neue Denkweisen und neue Projekt-Management-Methoden. Aus einem VIDler wird ein Project Manager Publishing, der in der Lage ist, die oben beschriebenen Anforderungen mit Herzblut anzugehen.

René Theiler
Projektleiter Technik
publishingNETWORK


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