InDesign-Dokumente online editieren

Edit InDesign documents online

Im Team von Silicon Publishing arbeiten etliche der weltbesten InDesign-Cracks, zum Teil aus dem ehemaligen InDesign-Team aus Seattle. Jetzt ist es den Geeks gelungen, eine Weboberfläche in HTML für Adobe InDesign Server zu entwickeln. Das Ding hört auf den Namen “Silicon Designer”. Besonders beeindruckend: Text wird in HTML gerendert und live dargestellt, bevor er zum InDesign-Server geschickt wird. Dazu hat Silicon Publishing die Text-Engine von InDesign für HTML nachgebaut.

Das heisst…

InDesign-Dokument hochladen und ohne weitere Bearbeitung im Browser editieren. Diesen Meilenstein hat Silicon Publishing kürzlich in einem öffentlichen Webinar vorgestellt:

Zum Testing anmelden

Wer das näher kennenlernen will, kann sein Interesse über das hier verlinkte Formular kundtun:


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  1. Thorsten Hamann vor 3 Monaten

    Ohne das Video angesehen zu haben (fast eine Stunde, von fünf Teilnehmern viermal Marketing/Sales, also TL;DW): Es gibt zwei Möglichkeiten, was sie damit erreichen wollen, die unterschiedliche Konsequenzen haben:

    1) Sie möchten eine Alternative zum vollwertigen Arbeiten InDesign bereitstellen.
    2) Sie möchten einen konfigurierbaren Editor für Web-To-Print-artige Anwendungen bereitstellen.

    Im ersten Fall treten sie in direkte Konkurrenz mit Adobe InDesign auf dem Desktop. Sie müssen im Prinzip den kompletten Funktionsumfang nachbauen und jedem Update hinterherhecheln, um die Änderungen zu Implementieren, damit sich das gleich verhält. Das ist daher wohl nicht der Ansatz. Wenn sie “nur” ein Web-Interface für den InDesign Server bauen, müssen die Anwender halt den Server statt des Clients kaufen, das skaliert preislich erst ab einer Mindestmenge Zugriffe. In der Praxis wollen viel mehr Menschen InDesign-Dokumente online prüfen und freigeben, nicht editieren, so dass im Prinzip als Zielgruppe Konzerne und große Agenturen übrig bleiben. Und wie Chajm schon fragt, wo ist das Unterscheidungsmerkmal?

    Dieser Ansatz zielt darauf, von Adobe aufgekauft zu werden. 😂

    Im zweiten Fall zielen sie auf einen Markt, der seit 20 Jahren von anderen Leuten bespielt wird. Web-To-Print ist schon seit zehn Jahren etwas, wovon die Kunden erwarten, dass sie es zur Kundenbindung geschenkt bekommen. Die komplexen Anwendungen der ersten Jahre (dynamische Layout-Engines mit Regelwerken) sind zugunsten der Geschäftsausstattung, Marketing-Serienbriefe und Broschüren mit Eindrucken quasi vom Markt verschwunden. Somit reden wir über einen Markt, der niedrigste Preise und niedrigste Komplexität fordert. Dieser Markt braucht das Produkt schlicht nicht. Für Komplexität bringen Chili & Co. das nötige Handwerkszeug mit, und für Handelsmarketing und Planning & Briefing gibt es ebenfalls eine Reihe etablierter Anbieter mit Jahrzehnten Erfahrung (wie z.B. meinen Arbeitgeber 😬). Und dann gibt’s noch priint:comet und Konsorten, auf deren Basis man ebenfalls recht schnell Custom-Anwendungen bauen kann, wenn’s _wirklich_ speziell wird.

    Ich glaube nicht, dass ich schlauer bin, ich glaube nur, dass ich den Business Case nicht verstehe, ohne das Video gesehen zu haben. Welchen der Ansätze wollen sie fahren und mit welcher Argumentation?

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    • Haeme vor 3 Monaten

      Lieber Thorsten. Du tust den Leuten von Silicon Publishing unrecht, wenn du sie als Marketing-Blabla hinstellst. Du kannst sie dir ähnlich vorstellen wie Horst: Visionär und genau wissend, was abgeht.
      Das Business Modell kenne ich zu wenig. Silicon Publishing ist ja seit x Jahren OEM-Lieferant für die ganz grossen Web2Print-Systeme. Ein paar der weltgrössten Print-Shops laufen schon lange mit deren Technologie. Jetzt ist das die nächste Generation Client: InDesign im Web. Der Austausch zwischen Adobe und Silicon ist in der Tat sehr eng. Wobei ich mir persönlich nicht vorstellen kann, dass sie sich übernehmen lassen. Das sind Geeks und Pioniere und keine Exit-Strategen.

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  2. Enne vor 3 Monaten

    Hallo, habe ich das jetzt – mit meinem begrenzten Web-Wissen – richtig verstanden:
    ich kann mit dem Silikon Designer direkt aus InDesign webfähige Templates erstellen – sprich Webanzeigen oder vielleicht sogar ganze Webseiten?!

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    • Haeme vor 3 Monaten

      Hallo Enne. Das ist eigentlich nicht das Ziel. Das Ziel ist, über ein Web-Interface professionelle Print-Publikationen zu erstellen. Das, was echt fehlt von Seiten Adobe.

      Liebe Grüsse
      Haeme

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  3. Chajm vor 3 Monaten

    Was genau wäre der Vorteil gegenüber den Anwendungen der Marktbegleiter, bei denen man ebenfalls InDesign Dokumente online bearbeiten kann?

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    • Haeme vor 3 Monaten

      Mir ist kein Mitbewerber bekannt, der das jetzt schon so in HTML (ohne Flash/Flex) macht. Und ohne den Text zu rendern mit InDesign Server, bevor er zeilenverbindlich dargestellt wird. Aber wenn es das gibt, bitte unbedingt hier kommentieren.

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    • Chajm vor 3 Monaten

      Ah, Ok. Das Rendern hatte ich übersehen. Als es iBrams noch gab, habe ich damit Projekte umgesetzt. Das war spannend und gelang über weite Strecken ohne Flash oder Java.
      Was hälst Du vom Chili-Publisher?

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    • Haeme vor 3 Monaten

      Ich kenne Chili zu wenig, um ein Urteil abgeben zu können.

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