Google SiteKit – developer preview

Spätestens seit dem Talk von Alberto Medina am WordCamp Europe 2018 war klar, dass Google sein Engagement in der WordPress Community stark ausbauen möchte. Und ganz in Google-Manier wurde auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Gleich 4 WordPress-Core Entwickler sind dem Ruf gefolgt und arbeiten nun für Google an WordPress und den gemeinsamen Projekten.

Vor einigen Monaten wurde mit SiteKit ein neues Plug-in angekündigt, welches die wichtigsten Resultate aus den Google-Diensten bequem im eigenen Admin-Bereich bündelt. Heute wurde nun die offizielle Entwickler-Preview veröffentlicht, die wir auf sayhello.ch und hier auf dem Publishing-Blog schon ausgiebig testen konnten.

Der Splashscreen und die Einstellungsseiten glänzen im gewohnten und aufgeräumten Google Design, das Setup ist trotz diverser Authentifizierungsschritte einfach und verständlich.

Das Plug-in selber hält, was es verspricht. Ich kann mein Google-Konto mit meinem WordPress-Konto verknüpfen und erhalte dann eine Übersicht über die freigegebenen Dienste. Gerade der Zusammenzug der Search Console und Analytics gibt mir schnell interessante Insights. Und das nicht nur auf der Home-Ebene, sondern direkt für jede einzelne Seite bequem über die Admin Bar.

Wer die Google Dienste noch intensiver nutzt als wir, der wird neben der reinen Analyse sicher noch auf einige weitere Highlights stossen. Aber für den Moment ist es schon mal ein cooles Adon und für eine erste Developer-Preview extrem stabil. Bis jetzt konnten wir noch keine Fehler feststellen.

Eine Kleinigkeit zu Schluss: Die Google-Konten werden zur Zeit jeweils an einen WordPress-Account geknüpft. Das bedeutet leider auch, dass ich die Daten nicht für andere WordPress Nutzer freigeben kann. Einen entsprechenden Feature-Request habe ich erfasst, mal schauen, was da noch kommt.

Alles in allem ein gelungenes Plug-in mit viel Potenzial. Was meint ihr? Hier könnt ihr die Developer-Preview herunterladen und ausprobieren: https://sitekit.withgoogle.com/news/site-kit-developer-preview/


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  1. Josef Schmaus vor 1 Monat

    Die Möglichkeit die Google-Daten für andere WordPress-Nutzer freigeben zu können zu vermissen ist (mit Verlaub) ziemlich blauäugig. Datenschutztechnisch ist das ziemlich heikel, denn alleine die Erfassung + Erwähnung einer IP-Adresse in irgend einer Auswertungsdetail kann laut DSGVO bereits zu einer Rückverfolgung auf ein personenbezogenes Datum dienen. Und die Weitergabe an Dritte ist umso problematischer. – Sinnvoller wäre die Frage an Google, welcher Text in die Datenschutzerklärung aufgenommen werden muss, wenn man dieses Plugin dann mal operativ einsetzt.

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    • Nico Martin vor 1 Monat

      Google erfasst durch das Plugin nicht mehr Daten als vorher. Die Requests an die API werden (soweit ich gesehen habe) auch nicht direkt vom Browser gesendet, sondern gehen jeweils über den eigenen Server (sozusagen als Proxy, also keine IP-Zuordnung).
      Datenschutztechnisch ist die Freigabe der Daten meiner Meinung nach auch unproblematisch. Die Daten, die man über das Plugin einsehen kann, sind sehr rudimentär. Also nur die Auswertung, nicht aber die zugrundeliegenden persönlichen Daten (also auch keine IP-Adressen).

      Zusammengefasst: die Integration von Analytics, Tag Manager, etc. ist natürlich relevant. Das Plugin selber sammelt dann aber keine weiteren Daten und auch die Freigabe würde keine weiteren personalisierten Rückschlüsse ermöglichen.

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