Google Site Kit für WordPress wird langsam praxistauglich: DSGVO und andere Kniffs

Schon seit einer Weile ist Google’s Site Kit für WordPress nun im WordPress Repo. Das Plugin von Google soll verschiedene Funktionen gleichzeitig abdecken und so Plugins von Dritten überflüssig machen.

Verbindung und Anzeige von wichtigen Daten dieser Dienste funktionieren im Site Kit:

  • Search Console
  • Analytics
  • AdSense
  • PageSpeed Insights
  • Tag Manager
  • Optimize (A/B tests)

Mittlerweile läuft das Site Kit schon ziemlich zuverlässig, wir setzen es bei den ersten Websites bereits ein.

Leider gibt es noch ein paar Stolpersteine.

DSGVO-Problematik

Leider ist die IP-Anonymisierung beim Google Site Kit noch nicht gewährleistet, das muss aber sein für die Einhaltung der DSGVO.

Dafür gibt es auf Github ein Patch: https://gist.github.com/felixarntz/2800ed9abfa13aabfa6e5c8ba9ec5066

Kritiker sagen, dass auch das noch nicht reicht. Da bewegen wir uns im Graubereich. Es ist nämlich nicht klar, inwiefern die User dem Tracking zustimmen müssen, oder ob der Hinweis (z.B. Cookie Notice oder Impressum) auch reicht.

Google Search Console Property-Erstellung

Bei der Verbindung mit der Search Console (das Analyse-Tool für die Google Suchergebnisse) gibt es noch einen Haken.

Seit mehr als einem Jahr gibt es bei der Search Console Domain Properties, nicht nur URL Properties. Also die Messungen werden zusammengefasst. Https und http, sowie mit und ohne www. Damit wurde vieles simpler. Aber für die Erstellung einer Domain Property muss man in der DNS-Zone einen TXT-Eintrag machen, um die Inhaberschaft zu beweisen.

Nun das Problem: Wenn man die Search Console mit einem Google Account im Site Kit verbindet, erstellt das Site Kit eine separate URL Property. Nicht sehr elegant, also.
PS: Wenn euch das auch ein Anliegen ist, macht euch bemerkbar auf Github

Das Site Kit ist Google-Account abhängig

Dadurch, dass alle Verbindungen über ein Google Account Login bestätigt werden, ist der WordPress Account auch massgebend dafür, was der einzelne User sieht. Im Moment kann ich nur sehen, was mit meinem Google Account verknüpft ist. Und diese Daten kann ich nicht mit anderen WordPress-Usern teilen. Das wäre jedoch sehr praktisch.
PS: Wenn euch das dein Anliegen ist, dann unterstützt Nico Martin’s Kommentar auf Github.

Ich freue mich, dass Google in WordPress investiert. Mit Site Kit geht alles wieder ein bisschen leichter!

Hier findet ihr übrigens das Site Kit im WordPress Repo: https://wordpress.org/plugins/google-site-kit/

(Bildquelle Beitragsbild: Screenshot von https://sitekit.withgoogle.com/)


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