Gib PowerPoint eine Chance – KI Translator

PowerPoint wird ja gerne als Killer-App bezeichnet – im buchstäblichen Sinne. Wer von uns wurde noch nie von einem Folien-Wirbel in den Sitz gedrückt und hat gegen die gähnende Müdigkeit im verdunkelten Sitzungszimmer angekämpft. Fairerweise muss man sagen, dass daran nie, nie, nie PowerPoint selbst schuld ist. Vielmehr liegt es an den Autoren der Präsentation, die PowerPoint halt so einsetzen, wie man es nie, nie, nie tun sollte.

In dieser Serie geht es aber nicht um die Grundlagen der PowerPoint-Slide-Gestaltung. Dazu gibt es im Netz genügend Optimierungshinweise oder auch Online-Kurse (z.B. diesen hier). Vielmehr geht es darum, drei Funktionen von PowerPoint vorzustellen, die eine echte Hilfe und Bereicherung im Alltag sind.

In diesem Beitrag gehts um den Translator. Ja, PowerPoint hat eine eingebaute Übersetzungsfunktion. Mit der kann man – klar – Texte übersetzen. Das ist aber noch nicht alles: man kann damit nämlich auch Live-Untertitelungen in verschiedenen Sprachen erstellen – und diese als Transkript gleich noch abspeichern. 

Damit du die Sache ausprobieren kannst, musst du den PowerPoint Translator herunterladen und installieren: www.aka.ms/presentationtranslator

Und dann gehts los: erstens kannst du nun jede Folie ganz einfach auf Knopfdruck in eine andere Sprache übersetzen. Dafür gibt es einen neuen Button in der Menüleiste.

Als zweite Funktion findest du nun auch einen Button namens „Untertitel starten“. Was dann geschieht, musst du gesehen haben: Während du an der Präsentation in Deutsch zu deinen Slides referierst, erscheint unten in den Folien automatisch und live die eingestellte Übersetzung als Untertitel.

🤯

Diese Übersetzung wird übrigens gespeichert und du kannst sie als Transkript deiner Präsentation gleich noch abspeichern. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wie das alles ganz genau funktioniert, kannst du hier noch in Ruhe nachlesen.

Eine kleine Einschränkung gibts meines Wissens noch: der Translator funktioniert zur Zeit nur unter Windows. Das wird sich aber sicher ändern. Microsoft ist im Moment bekannt dafür, alle Features auf möglichst allen Plattformen anzubieten.


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