Fragen ist die Zukunft des Lernens

Es ist schon fast lange her, am Barcamp #initiate19, hat sich ein Satz eingebrannt. Es ging um das Thema Lernen und dessen Zukunft.

Wichtig: Was jetzt folgt, ist meine persönliche Meinung. Sozusagen Simea’s Senf. Ich erzähle nur aus meinen Erfahrungen und teile das mal hier. Zurück zum Thema:

Fragen ist die Zukunft des Lernens.

Bisher hat sich dieser Satz immer wieder in meinem persönlichen Alltag bestätigt. Im Beruf, in der Freizeit, einfach im Leben. Das hat für mich mehrere Gründe:

Du wirst nie ausgebildet sein.

In einer Welt, die sich immer schneller dreht, wird Wissen relativ. Wird «Ausbildung» zum falschen Wort, weil die Bildung nie «aus», also fertig, sein wird.

Ich glaube, dass Abschlüsse uns trügen können. «Abschluss», das Wort suggeriert, dass das Lernen abgeschlossen ist. Und das hat man nie.

Denn das Wissen veraltet allzu schnell. Gerade im Publishing, gerade wenn wir von Digital-Kultur sprechen.

Wir wissen nicht, was kommt.

Wenn ich mich für eine vierjährige Schule einschreibe, dann weiss ich in den meisten Fällen schon, was mich erwartet an Inhalt bis zum letzten Schultag. Ich frage mich nun: Kann eine Schule, kann irgendjemand, wissen was wir in vier Jahren lernen müssen?

Was ich sagen will, ist auf keinen Fall, dass die Schulen alles falsch machen. Sondern dass es in unserer Verantwortung liegt, dass wir uns erkundigen, was wir brauchen. Jetzt und in der nahen Zukunft. Nicht in vier Jahren, das können wir gar nicht wissen.

Die Aufgabe einer Schule könnte dann sein, dass sie uns lernt, selber zu lernen. Wie kann ich mich selber bilden? Was sind verlässliche Quellen?

Selbstverantwortung

Wir warten darauf, bis uns jemand sagt, was wir lernen sollten. Bis der Chef eine Weiterbildung vorschlägt, bis wir ein Abschluss brauchen für eine neue Stelle. Aber zum wertvollen Teil einer Firma wird, wer selber denkt. Wer merkt, was gebraucht wird, sich dann erkundigt und selber Ziele setzt. Wer fragt, bevor er gefragt wird.

Netzwerken

Wen soll ich den fragen? Die wertvollsten Inputs, die ich erhalten habe, kommen von erfahrenen Personen. Von Praktikern, die genau wissen, was sie machen.

Fragen, das bringt weiter. Und ich muss mir ein Netzwerk schaffen mit Leuten, die ich fragen kann. Und das ist meine Verantwortung.

Eine Möglichkeit für Gruppenlernen sind auch Meetups. Zum Beispiel für WordPress oder Elementor.

Aber am Schluss ist es sehr einfach: Zusammen machts mehr Spass. Umso mehr, wenn man lernt, was man brauchen kann!

Wie und mit wem lernst du am liebsten?


Keine Beiträge verpassen?






War dieser Artikel hilfreich?
Please wait...
Fragen oder Anregungen?
Zu den Kommentaren ( 2 )
Passende Themen
Kommentare (2)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Ingo Krehl vor 4 Wochen

    Richtig!
    Man sollte auch danach ausschau halten, was man nicht weiß, um danach fragen zu können. Also nach Wissenslücken oder was man nur so ungenau weiß.
    Alte Weißheiten waren mal richtig, sind es heute häufig nur noch zum Teil.
    Man sollte Regeln auch mal hinterfragen, auf was sie genau basieren.

    Please wait...
    • Simea vor 4 Wochen

      Genau richtig, bin voll einverstanden! Und eben ein Netzwerk haben, Freunde und Kollegen die mich auf solche „Blinden Flecke“ aufmerksam machen.

      Please wait...