Fensterln beim Präsentieren

Wenn man in Powerpoint eine Präsentation startet, schaltet die Ansicht standardmässig in den Vollbild-Modus. Am Beamer ist das gut, in Videocalls ist es suboptimal. Mit einem kleinen Trick kann man das Präsentationsfenster in Zoom, Whereby und Co. besser kontrollieren.

Der Kniff besteht darin, dass man die Präsentation in einem eigenen Fenster laufen lässt, das man dann in eine beliebige Grösse bringen kann. Die meisten Videocall-Apps erlauben es zudem, dass man ganz gezielt einzelne Fenster mit anderen teilt, ohne dass man grad den ganzen Desktop preisgibt.

Im Folgenden zeige ich dir, wie du die Fensterpräsentation in Powerpoint, Keynote und Google Slides einrichtest.

Fensterln in Powerpoint

Gehe ins Menü “Bildschirmpräsentation” -> “Bildschirmpräsentation einrichten”. Dort findest du die Option, eine Präsentation im Fenster auszuführen.

Eine Powerpoint-Präsi kann im Vollbild, in einem Fenster oder in einem Kiosk laufen.

In Zoom oder einer anderen Videocall-App kannst du dann ausschliesslich dieses Fenster teilen und hast den ganzen Desktop für sonstige Apps zur Verfügung.

In der Videocall-App kann man einzelne Fenster teilen – so auch die laufende Präsi.

Vielleicht noch wichtig: die Speakeransicht gibt es bei einer Fensterpräsentation nicht. Die macht braucht es auch gar nicht, denn man hat ja vollen Zugriff auf den Desktop und sieht, was rund um die Präsentation herum geschieht.

Fensterln in Keynote

Derselbe Trick funktioniert in Keynote. Hier kann man über das Menü eine Präsentation im Vollbild oder direkt in einem Fenster starten.

Fensterln in Google Slides

In Google-Slides ist die Sache naturgemäss etwas einfacher, denn hier präsentiere ich ja aus einem Browserfenster. Tatsächlich schaltet aber auch Google Slides standardmässig in einen Vollbildmodus. Diesen kann ich über den entsprechenden Button auf der Navigationsleiste aber schnell beenden.


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  1. Anita Schuler vor 1 Woche

    Stimmt nicht ganz, dass ich die Referentenansicht bei ppt nicht bräuchte, weil ich ja den ganzen restlichen Desktop zur Verfügung hätte. Ich mache nämlich meine Notizen ebenfalls in PowerPoint und will die Notizenseiten nicht ausdrucken.

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    • Roman Schurter vor 1 Woche

      Ein Workaround wäre es, die Notizen als PDF auszudrucken und parallel zur Präsi auf dem Schreibtisch zu haben. Oder die Notizen eben gar nicht in PP, sondern in einem flexibleren Tool zu halten – warum nicht grad Word oder so?

      Ansonsten kannst du ja problemlos und wie gewohnt auch über den Vollbildschirm ins Zoom gehen. Ich hab die beschriebene Methode gefunden, weil ich bemerkt habe, dass mein Präsentationsverhalten in einem Videocall ganz anders ist als in einem Raum vor Leuten. Im Raum bin ich am Senden, mein Blick schweift durch den Raum, ich spüre die Stimmung. Im Videocall nehm ich mir viel mehr Zeit, ganz gezielt die Call-Teilnehmer*innen abzuholen. Ich unterbreche meine Präsentation sehr oft, mache Pausen, in denen ich mir Zeit nehme, die Teilnehmer”innen anzuschauen und sogar anzusprechen. Ich stelle Fragen, fordere Interaktion ein. Und was passiert? Da kommen plötzlich Rückmeldungen, es entstehen Diskussionen, neue Themen kommen auf. Da bin ich dann eben froh, wenn ich parallel zur Präsentation in einem anderen File meine Notizen laufend ergänzen kann, schnell im Web eine Recherche durchführen kann, schnell ein Dokument öffnen kann.

      Bei Präsentationen in Videocalls bin ich viel mehr Multitasker und drum brauch ich auch ein flexibleres Fenstermanagement.

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  2. Haeme vor 2 Wochen

    Coole Idee, danke!

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