Die DSGVO-Anpassungen des Spamfilters Akismet

Du bist in Israel. In der Wüste. Für Urlaub mit der Family. Und dann musst du 450 Spam-Kommentare in deinem WordPress-Blog übers Phone manuell entfernen. Das wollte ich kein zweites Mal erleben und habe darum vor Jahren nach dem besten Spam-Kommentar-Schutz-Plugin (was für ein Wort) für WordPress gesucht. Gelandet bin ich bei Akismet.
Akismet prüft zentral (mit künstlicher Intelligenz) eingetippte Kommentare (funktioniert auch für Formulare) und gibt den Inhalt erst frei, wenn er «nicht nach Spam riecht». Wie alles, was auf Big Data basiert, muss der Spam-Test in der Cloud erfolgen, um maximal effektiv und effizient zu sein.
Das wiederum sehen die Schreibtischtäter in der Brüsseler-Bubble nicht gerne, denn solches Vorgehen wird mit der neuen DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) erschwert und zum Teil auch verunmöglicht.
Für Akismet gibt es jetzt extra den DSGVO-Knopf in den Voreinstellungen:

In der Praxis sieht dies dann so aus (kann natürlich über CSS auch hübscher gemacht werden):

Akismet und DSGVO

Bereits bei der Aufzeichnung meines WordPress-Trainings für LinkedIn habe ich mit Akismet Kontakt aufgenommen und nach ihrer Kompatibilität mit der DSGVO gefragt. Automattic (sie stehen hinter Akismet) gab schon damals an, mit dem 25. Mai 2018 DSGVO kompatibel zu werden, was nun offenbar geschehen ist.

Übrigens, wer einen Auftrags-Verarbeitungs-Vertrag mit Automattic abschliessen will, kann dies hier tun.


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