Den Gutenberg-Editor für KundInnen vereinfachen

Je länger es den Gutenberg-Editor gibt, desto mehr Optionen hat er. Das ist natürlich grossartig, macht aber auch alles etwas komplizierter. Deshalb hier ein paar Tipps wie du den Gutenberg-Editor für Kunden, zum Beispiel Blog-AutorInnen, optimieren und vereinfachen kannst.

Blöcke ausblenden

Im Gutenberg Editor lassen sich nicht verwendete Blöcke ganz einfach ausblenden. Das geht über das Menü oben rechts, dann auf «Block Manager». Dann öffnet sich ein Pop-Up mit Checkboxen. So einfach kann man einzelne Blöcke ein- oder ausblenden.

Color Picker ausblenden und eigene Farben definieren

Das Schöne am WordPress Gutenberg-Blockeditor ist, dass er den RedakteurInnen und AutorInnen mehr Gestaltungsfreiheit lässt. Aber für Webdesigner ist es nicht immer wünschenswert, allen Beteiligten Zugang zu bestimmten Funktionen zu gewähren. Zum Beispiel zur gesamten Farbpalette. Dafür müssen ein paar Zeilen Code ins WordPress-Theme. Genauer gesagt in die functions.php-Datei. 

Wie das funktioniert, habe ich vor ein paar Wochen gebloggt:

Wiederverwendbare Blöcke erstellen

Wenn Layouts sich regelmässig wiederholen, kann man diese als wiederverwendbaren Block speichern.

Darüber hat Mark von sayhello schon mal gebloggt. Hier findest du den Artikel:

Block Styles registrieren

Verschiedene Core-Blöcke haben bereits mehrere Styles. Zum Beispiel der Zitat-Block. Da gibt es bereits zwei Stylings für diesen Block:

Zitat-Block-Styles im Gutenberg Editor

Mit etwas Code lassen sich diese Styles auch selber erstellen. Dafür braucht man etwas JavaScript, um die Block Styles zu registrieren. Danach muss man nur noch im CSS definieren, wie diese verschiedenen Stile aussehen.

Hier gehts zu einem Blogpost darüber auf dem Blog von Jeffrey Carandang.

Eigene Blöcke registrieren (erfordert Coding)

Dafür gibt es verschiedene Optionen, die du prüfen kannst.

Option 1: Mit ACF Pro, klassisch

Mit Advanced Custom Fields lassen sich Feldgruppen definieren, welche man wiederum für eigene Blöcke verwenden kann. Wie das geht, lernst du in den ACF Dokumentationen.

Option 2: ACF Pro, InnerBlocks

Seit der Version 5.9 (also eigentlich erst gerade) lassen sich mit ACF Pro viel einfacher eigene Blöcke erstellen. Mehr liest du im Newsbeitrag zur Version 5.9 von ACF Pro.

Option 3: “von Hand” mit React.js

Wie du vielleicht weisst, wird JavaScript in WordPress immer wichtiger, vor allem für den Gutenberg Editor. Daher ist es auch naheliegend, mit React.js eigene Blöcke zu registrieren. Mehr dazu liest du hier.

Für unsere eigenen Projekte arbeiten wir aktuell mit beiden Versionen von ACF Pro. Wenn du dich unsicher fühlst, und lieber gar nichts mit dem Code zu tun haben möchtest, kannst du das Coding eines solchen Blocks auch einkaufen. Zum Beispiel bei sayhello.

Wie nutzt du den Gutenberg-Editor? Welche Optionen lässt du deinen KundInnen offen? Ich freue mich über deinen Kommentar.


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