Bilder für den Druck optimieren – in 4 Schritten

Grundlagen der Bildbearbeitung

Da ich nicht aus der Druck-Ecke komme, habe ich mich oft gefragt, wie ich Bilder für den Druck optimieren kann. Der Kollege Simon von der Onlinedruckerei Printzessin hat dazu ein interessanten Post auf ihrem Blog veröffentlicht, welcher genau auf diese Frage eingeht:

Die Grundlagen der Bildbearbeitung zusammengefasst

Bei diesem umfassenden Beitrag handelt er verschiedene Grundlagen ab, welche für eine Bildbearbeitung unerlässlich sind. In vier Schritten führt Simon durch die Basics der Bildbearbeitung und verweist dabei auf andere Quellen, um ein umfassendes Bild abzuliefern:

  1. Weissabgleich und Lichter / Tiefen absetzen
  2. Kontrastbearbeitung, Helligkeit und Schärfen
  3. Farbbearbeitung und Farbmodus
  4. Bildformat, Auflösung und Dateiformat

Ein spannendes Sammelsurium, dass für Anfänger wie Profis nützliches Wissen rund um Bildoptimierung für den Druck bietet.


Keine Beiträge verpassen?






Wie gefiel dir dieser Beitrag?
Please wait...
Fragen oder Anregungen?
Zu den Kommentaren ( 6 )
Passende Themen
Kommentare (6)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. daniel holliger vor 2 Jahren

    danke gerd für deinem beitrag. ich sehe das genau so.

    Please wait...
  2. Gerd vor 2 Jahren

    Sorry, aber der erwähnte Beitrag verbreitet soetwas von veralteten Halbweisheiten. Wer seine Bilder nach diesen Grundsätzen aufbereitet, muss sich nicht wundern wenn sein Druck- und Webprojekt am Schluss mies aussieht. Aber dann kann man ja immer noch der Druckerei die Schuld zuschieben.

    Please wait...
    • Joel Weiss vor 2 Jahren

      Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich als Laie kann da leider nicht argumentieren, fand es ein sehr umfassenden Post, der eben auf Anfänger eingeht und vielleicht daher auch nicht alle Vorgehensweisen bis ins letzte Detail ausleuchtet. Welche Argumenten scheinen denn aus deiner Sicht veraltet? Ist vielleicht auch für andere Leser sehr spannend zu wissen.

      Please wait...
    • Gerd vor 2 Jahren

      Meines Erachtens die wichtigsten Punkte:
      – Bei Lichter und Tiefen sind die modernen Raster- und Druckverfahren sehr wohl in der Lage, den gesamten Tonwertumfang von 0 bis 100% abzubilden.
      – Schärfen (insb. technisches Schärfen) sollte der letzte Schritt sein. Print und Web werden anders geschärft, und hoffentlich nicht mit den Einstellungen wie im Screenshot.
      – Farbraum für Print: wer nicht weiss, bei welcher Druckerei auf welcher Maschine auf welches Papier gedruckt wird (und das ist beim Fotograf oder bei der Agentur eigentlich immer der Fall), sollte die Bilder unbedingt im RGB belassen (ECI oder Adobe, nicht sRGB). Eine Konvertierung ins falsche Profil bringt nichts als Ärger (z.B. eben abgesoffene Bilder) und Verluste im Multichanneling. Und wenn schon CMYK, dann ein aktuelles Fogra-Profil. CMYK-Konvertierung kann z.B. beim PDF-Export des Layouts erfolgen oder beim Rendern in der Druckerei.
      – Auflösung: Im Zeitalter moderner FM- und Hybridraster ist 300dpi ungenügend. Besser 350 oder 400dpi.
      – Format: JPG maximale Qualität ist platzsparender, wobei TIFF hier natürlich nicht falsch ist.
      – Format für Web: sicher nicht png für Fotos, jpg ist da viel effizienter. Die Auflösung ist völlig egal, hier sind die Pixelmasse entscheidend und vom Web-/App-Projekt abhängig. Idealerweise 2fache BreitexHöhe (Retina…)

      Please wait...
    • Simon Heger vor 2 Jahren

      Lieber Gerd,
      danke für deine Rückmeldung. Deine erwähnten Punkte sind mir durchaus bewusst, deshalb möchte ich dazu Stellung nehmen.

      Zuerst: Dieser Blogeintrag richtet sich an die Laien unter den Printzessin-Kunden. Deshalb gebe ich Richtwerte an, die sich an die Vorgaben unserer Produktion halten und den Umstand berücksichtigen, dass viele unserer Kunden nicht über High-End-Bildmaterial verfügen. Die Werte sind als « gut ausreichend» für eine Druckproduktion zu verstehen. Am Anfang des Eintrags erwähne ich, dass die besten und optimalen Ergebnisse eigentlich nur ein Profi erzielt.

      – Lichter und Tiefen: Ich behaupte nichts anderes. Technisch ist es möglich. Aus meiner Sicht gehört aber eine saubere Absetzung des Schwarz- und besonders des Weisspunktes immer noch zu einer Bildbearbeitung dazu, wenn man auf sicher gehen will. Ausserdem tut es gut, sich vor der Bearbeitung schon einmal das Histogramm genau vor Augen zu führen.

      – Schärfen: Da muss ich dir recht geben, dieser Punkt sollte am Schluss sein. Die Einstellungen im Screenshot sind nicht massgebend. Ich werde dies Ergänzen.

      – Farbraum: Auch hier hast du grundsätzlich recht. Im Blogeintrag gebe ich jedoch den Farbraum an, auf den wir mit unserem Workflow zurzeit noch ausgerichtet sind und deshalb unseren Kunden empfehlen. Dazu wird tiefergehend verlinkt. Besonders wegen dem Verlust an Farben ist es gut, die Bilder am Schluss ins CMYK (oder zumindest die CMYK-Vorschau) zu konvertieren. Ansonsten gibt es Besteller, die nicht zufrieden sind, wenn ihr Opel im PDF Neongelb einfährt, auf unserem Druckresultat jedoch in Tarnfarbe erscheint.

      – Auflösung: Eine Frage des Anspruchs und auch der Zielgruppe meines Beitrags. Wer hochaufgelöste Profibilder zur Verfügung hat, kann und sollte ruhig mit dpi um sich werfen. Wer dies nicht hat (wie oft die Laien unter unseren Kunden), ist gut beraten, mindestens 304dpi zu erreichen. Je nach Digitaldruckverfahren geht es (nach meiner Erfahrung, ohne Gewähr) zum Teil sogar mit tiefer aufgelösten Bildern, ohne einen schlechten Qualitätseindruck zu hinterlassen.

      – Format: Klar ist JPG platzsparender. Aber eben immer noch Qualitätssparender. In der Zeit schneller und grosser Speichermedien sollte der Speicherplatz bei kleineren Printprodukten kein Argument für JPG sein.

      – Format Web: Hier müsste ich genauer sein. Ich gebe im Beitrag «meine Einstellungen» an. PNG kann mehr darstellen als JPG, besonders bei Vektorgrafiken und transparenten Bildanteilen. Deshalb speichere ich in meinem Alltag (Grafiken für Social Media, usw.) oft in ein PNG – wie du erwähnst aber nicht für Fotos. Im anschliessend verlinkten Beitrag von pcs campus wird darauf eingegangen. Ich werde dies noch ergänzen.

      – Auflösung Web: Wie du sagst, wären die Pixelmasse entscheidender. Da ich im Beitrag jedoch nicht aufs Zuschneiden von Bildern eingehe, gebe ich einen Richtwert von 144ppi an (so sind Retinascreens auch abgedeckt, /2 = 72ppi). Enthält ein Bild 144 Pixel per Inch, sollte es in Originalgrösse im Web in guter Qualität abbildbar sein. Klar ist, dass man das Bild nicht in einem ums dreifache grössere Pixelmass abbilden sollte. Dies zu Erkennen ist dann aber auch Sache des Webdesigners.

      Ich bin gespannt auf Korrekturen deinerseits, falls du Dinge in meiner Replik entdeckt hast, die so nicht «verheben».

      Merci und Liebe Grüsse,
      Simon

      Please wait...
    • Joel Weiss vor 2 Jahren

      Merci für eure Beiträge, dass war jetzt echt spannend und ergänzt den Beitrag super, vor allem für Profis. Ich wünsche mir noch mehr geteiltes Fachwissen und Fachsimpeln auf dem Publishingblog, damit er möglichst vielseitig bleibt.
      Bravo!

      Please wait...