Analytics Daten segmentieren

Unsegmentierte Nutzerdaten in Google Analytics sind i.d.R. nichtssagend. Dennoch kenne ich nur wenige, die von der genialen Segmentierfunktion Gebrauch machen, obwohl sie sehr einfach anzuwenden ist. Eine Kurzeinführung.

Analytics sammelt erst mal alle Zugriffsdaten einer Website und wirft sie in einen einzigen, grossen Topf. Viele Firmen werten dann diesen Topf aus und ziehen Schlüsse – aber oft falsche. Denn was nützen mir sämtliche Zugriffszahlen, wenn ich eigentlich eine ganz klar eingrenzbare Zielgruppe habe, deren Verhalten ich analysieren möchte? Mit Segmenten lassen sich aber auch gewisse Verhaltensmuster herausfiltern und separat betrachten. So kann ich z.B. nur diejenigen Nutzer analysieren, die einen Kauf getätigt haben (oder eben nicht), oder die eine gewisse Unterseite zu einer bestimmten Tageszeit besucht haben, etc. Die Segmentierungsmöglichkeiten sind unzählig.

Im Gegensatz zu Datenansichtsfilter sind Segmente sind nicht destruktiv. Daten werden also nicht unwiederbringlich herausgefiltert. Segmente blenden lediglich vorübergehend aus, was gerade nicht von Bedeutung ist, und sie lassen sich jederzeit anpassen, verbessern oder entfernen.

Ein Segment erstellen

Klicken Sie im gewünschten Bericht (z.B. Zielgruppe > Übersicht ) zuoberst neben dem Feld „Alle Nutzer“ auf das Feld „+Segment hinzufügen“. Hier können Sie vorgefertigte Segmente aktivieren oder über den Button „+Neues Segment“ ein eigenes erstellen. Klicken Sie auf diesen Button und navigieren Sie durch die unterschiedlichen Segmentierungsoptionen, die Sie untereinander kombinieren können. Sobald Sie Ihre Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf „Anwenden“. Nun werden Ihre Daten aufgeteilt: Einerseits sehen Sie die Werte des ganzen Topfs (Alle Besucher) und im Vergleich dazu Ihr neu erstelltes Segment. Sie können bis zu vier Segmente gleichzeitig aktivieren, um schnell vergleichen zu können. Bei Klick auf eines der aktivierten Segmentfelder zuoberst öffnet sich wieder die Segmentgalerie, wo Sie zusätzliche Segmente erstellen bzw. über die Checkboxen hinzufügen, oder aktive Segmente ausblenden können.

Probieren Sie es aus – Ihre Daten werden durch geschickte Segmentierung erst richtig aussagekräftig.

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