20 Jahre InDesign- Was sollte die Zukunft bringen?

Am 24.9 fand eine kleine Feier zum 20-jährigen Geburtstag von Adobe InDesign statt. Zur Geburtstagsfeier trafen sich Wegbegleiter der ersten Stunde in Hamburg. Ich hatte die Freude und Ehre einen Impulsvortrag über die Zukunft von Adobe InDesign zu halten. Hier auf den Publishing Blog CH eine komprimierte 3-minütige Zusammenfassung.

Als in seiner Kernfunktionalität vollendetes Werk, liegt die Zukunft von InDesign mehr in einer Evolution als in einer Revolution. Aber welche Schwerpunkte sollte die Entwicklung nehmen?

Die Integration in andere Adobe Produkte und Services wird immer wichtiger werden. Damit sind nicht nur die Creative Cloud Services, sondern insbesondere die Marketing Cloud Services gemeint. Falls die Verknüpfung zwischen „offline“ und „online“ nicht überzeugend gelingt, wird InDesign auf ein reines Nischenprodukt reduziert. 

Daher ist die Integration von InDesign in einen Multichannel- bzw. Omnichannel-Prozess von elementarer Bedeutung. Denn eines ist klar: InDesign ist ein Werkzeug für den Print-Kanal, ob auf Papier oder in digitaler Form als PDF-Dokumente.

Schon längst arbeiten nicht mehr ausschließlich gut ausgebildete Experten mit InDesign, sondern auch semi-professionelle Gelegenheits-Benutzer. Hinzu kommen Millennials, deren Erwartung es ist, ein Programm in wenigen Minuten einsetzen zu können. Dies erfordert eine neue Herangehensweise in der Benutzung von InDesign: Im Grunde bedarf es einer kontextabhängigen Reduktion auf das Wesentliche in der Bedienerführung. Die Property Panels sind dazu ein erster Schritt. Aber das ist längst nicht alles. AI und Automatisierung müssen dem Anwender Arbeiten abnehmen. Auch dort sind bereits erste Ansätze zu sehen, zum Beispiel bei der intelligenten Bildausschnitt Bestimmung. Vergleicht man das mit Power Point, wo dem Benutzer komplette Layouts vorgeschlagen werden, steht InDesign noch am Anfang. Die Anwendungsfälle von Automatisierung sind vielfältig und sicher nicht durch ein Standardprodukt umfänglich abzudecken. Deshalb ist die Offenheit von InDesign ein Garant dafür, dass Drittanbieter wie WERK II mit der priint:suite umfassende und kundenspezifische Automatisierungen anbieten können.

Wir als Softwarehersteller freuen uns auf die nächsten 20 Jahre Adobe InDesign und arbeiten an neuen Wegen der Automatisierung für das beste DTP Programm

Eine ausführliche inhaltliche Beschreibung ist unter https://priint.com/blog/print-community/die-zukunft-von-adobe-indesign zu finden oder als Video auf dem priint Youtube channel zu sehen https://www.youtube.com/watch?v=yyidAu9MqvQ


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