12 WordPress Plugins, welche jede WP Website haben sollte

12 WordPress Plugins, welche jede WP Website haben sollte

WordPress ist unser aller Liebling. Besonders auch die kostenfreien und gleichzeitig mächtigen Plugins sind sicherlich einer der Gründe für die grosse Verbreitung dieses CMS.

Hier ein paar Plugins, welche man in fast jeder Installation nutzen kann.

1. WPForms

Lange Zeit gab es die Contact Form 7. Das war sozusagen der Standard, um ein Kontaktformular in WordPress zu erstellen.

Mit den Jahren wurde der Support für diese tolle Erweiterung, welche gefühlt jeder WP Website-Betreiber nutzt, geringer.

Das liegt sicherlich auch daran, dass der Erweiterungs-Betreiber, nicht mehr so aktiv ist, wie dieser das früher war.

An dessen Stelle tritt mit mächtigen Schritten das kostenfreie Freemium Kontaktformular namens WPForms.

Damit lassen sich schnell, einfache Kontaktformulare erstellen. Sobald man sich ein wenig eingearbeitet hat, kann man auch komplexere Formulare erzeugen.

Noch ein wenig mehr Funktionalitäten gibt es, wenn man WPForms in seiner Premium Version kauft. Dieses wird in den meisten Fällen jedoch nicht notwendig werden.

2. OptinMonster

Mit OptinMonster lassen sich Pop Ups erstellen.

Man könnte zwar sagen, dass Pop Ups ein wenig lästig sind.

Wenn jedoch ein Besucher aktiv mit einem solchen aufspringenden Banner begrüsst wird, steigern sich die Conversion Raten.

Mit OptinMonster lassen sich auch A/B Tests durchführen, um zu schauen, auf welche die Besucher öfter klicken. Eine Anbindung an Google Analytics gibt es auch.

Auch Laien können damit Popups erstellen.

Nur: Das Plugin kostet zirka 30 US Dollar im Monat. Es gibt zwar noch eine 10 US Dollar Version. Die höherwertige Lizenz lohnt sich jedoch, da auch die sogenannte Exit Intent Technologie eingebaut ist (wenn sich der Webseiten-Besucher mit der Maus zum Browser navigiert, wird das von der Erweiterung erkannt und das Banner wird angezeigt). Oder das A/B Testing.

3. iThemesSecurity

Fast jeder weiss: WordPress ist eine Zielscheibe für Hacker. Einfach weil es sich um das am weit verbreitetste CMS handelt.

Die Software Codes sind zudem Open Source und Hacker können einfach Fehler finden.

Um diese Lücken zu schliessen kann man eine Extension wie iThemesSecurity nutzen.

Mit dieser lassen sich kostenfrei, einige wichtige Massnahmen umsetzen.

Ein Beispiel ist die Sperrung von Nutzern, welche oft versuchen ungültige URL’s aufzurufen (das wird von Hackern automatisiert gemacht, um Sicherheitslücken in der Installation zu finden).

Oder die Abänderung der Login Seite, die Standardmässig über www.domain.com/wp-admin aufzurufen ist. Dies macht es jedoch Angreifern möglich, diese spezifische Login Seite zu finden und dann automatisierte Brute-Force Attacken auszuführen (in welchem im Sekundentakt neue Nutzernamen und Passwörter eingegeben werden, um sich irgendwie einen Zugang zu verschaffen. Da dies automatisiert geschieht, kann der Angreifer Tage und Wochen mit unterschiedlichsten Kombinationen einen Login versuchen).

Mit iThemes Security könnte man diese Standard-Seite mit einem eigenen Namen versehen. Zum Beispiel: www.domain.de/meine-login-seite

Dies sind nur einige von vielen Absicherungsmöglichkeiten durch dieses WordPress Plugin.

4. W3 Total Cache

WordPress Webseiten sind nicht auf schnelle Ladezeiten optimiert. Das liegt sicherlich auch daran, dass es WP seit vielen Jahren gibt und das Internet zu diesem Zeitpunkt noch andere Anforderungen hatte (zum Beispiel das einfache Einpflegen von Inhalten).

Internetnutzer heutzutage verlangen jedoch nach Webseiten die schnell laden.

Mit W3 Total Cache lassen sich WordPress Installationen schneller machen. Auch Laien können es, mit Hilfe entsprechender Youtube Videos als Anleitung, implementieren.

5. UpdraftPlus

Der Webhoster macht meistens Backups der Website von Zeit zu Zeit.

Das bedeutet, wenn man Daten verliert, kann man sich diese vom Hoster wieder einspielen lassen.

Dennoch: Nicht immer sind diese Backups einwandfrei.

Das bedeutet, dass man in regelmässigen Abschnitten Backups der Dateien erstellen sollte.

UpdraftPlus ist eine kostenfreie Variante welche man hierfür nutzen kann. Automatisiert werden die Daten gespeichert.

6. Cookie Notice

Die EU macht vor niemandem halt. Da EU Internetnutzer überall unterwegs sind, sollte man die grundsätzlichen Regeln der DSGVO/ DGPR (General Data Protection Regulation) befolgen.

Eine einfache Methode, um einen Teil dieser Regeln zu befolgen, ist die Implementierung von dem Plugin Cookie Notice.

Es ist relativ einfach zu installieren.

7. MonsterInsights Google Analytics

Man kann Google Analytics, entweder manuell auf der WP Installation einbinden, oder eben durch eine Erweiterung.

Besonders MonsterInsights vereinfacht diese Implementierung. Mit wenigen Klicks hat man Google Analytics angebunden.

8. PayPal Plus WooCommerce

Man muss nicht unbedingt einen Onlineshop entwickeln, wenn man Produkte und Dienstleistungen online verkaufen will.

Stattdessen kann man WooCommerce und die Erweiterung PayPal Plus nutzen.

Es wurde von einer der grössten WordPress Agenturen in Europa, namens Inspyde hergestellt.

9. YOAST SEO

Das YOAST SEO ist fast schon ein Standard, wenn es darum geht, Suchmaschinenoptimierungen in WP einzufügen.

Über die Jahre hat sich das Werkzeug weiterentwickelt und kann bereits in der kostenfreien Version die meisten Anforderungen an SEO erfüllen.

10. Q2W3 Fixed Widget

Bei Q2W3 handelt es sich um eine sehr simple Erweiterung. Es erweitert die Widgets, welche man bei WordPress in der Blog Sidebar oder an anderen Stellen findet, um ein klickbares Kästchen. Wenn man es anklickt, dann scrollt das Widget mit der Seite mit.

Das kann sinnvoll sein, wenn man Banner innerhalb von Widgets hat, welche immer angezeigt werden sollen.

11. Shariff Wrapper

Die meisten Social Share Plugins teilen die Daten der Nutzer (d.h. die welche auf der eigenen Website sind), mit den Sozialen Netzwerken.

Um dies zu vermeiden kann man den Shariff Wrapper nutzen. Dieser ist so programmiert, dass die Daten der Webbesucher geschützt sind.

12. WP GDPR Compliance

Auch dieses Modul ermöglicht die Implementierung eines wichtigen GDPR Features.

In der Kommentarfunktion sollte ein Hinweis und ein anklickbares Kästchen sein, so dass der Kommentator dort seine Einwilligung über die Datenverarbeitung, beziehungsweise der Zustimmung der Datenschutzerklärung, abgeben kann.

Mit GDPR Compliance ist dies mit wenigen Klicks umgesetzt.

Fazit

Es gibt sicherlich noch viele weitere empfehlenswerte WordPress Plugins. Die aufgelisteten Module sind jedoch für fast jede Installation dieses CMS interessant.

Welche Erweiterungen könnt Ihr empfehlen?

Bilder: Canva

Hier ein paar weitere Informationen:
Zum WordPress Repository für Erweiterungen
Eine weitere Auflistung auf zu den besten Plugins


Keine Beiträge verpassen?






Wie gefiel dir dieser Beitrag?
Please wait...
Fragen oder Anregungen?
Zu den Kommentaren ( 2 )
Passende Themen
Kommentare (2)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Mark Henry vor 7 Monaten

    Schöne Plugins! Thank You for sharing. Eine weitere hervorragende Plugin namens Blog Designer Pro können Sie auch ausprobieren. Dieses Plugin ermöglicht um das Blog-Layout Ihrer Website sehr attraktiv und elegant zu ändern. Suchen Sie nach mehr Info: https://wpblogdesigner.net/

    Please wait...
  2. Haeme Ulrich vor 8 Monaten

    Ich verwende zum schnellen Backup und vor allem zur Migration von Seiten super gerne https://wordpress.org/plugins/all-in-one-wp-migration/

    Und natürlich https://wordpress.org/plugins/duplicate-post/

    Please wait...